AKCENT Kongress 2008 – ein Rückblick auf Zukunftsweisendes


23. April 2008, von in Neuigkeiten

„Zukunft gemeinsam gestalten“: dieses Motto wurde vor dem AKCENT Kongress 2008 in Hannover ausgegeben und 120 Teilnehmer machten sich am 17.-19. April in einem Hotel, das die kühle Umgebung der Messestadt durch Flair und Gemütlichkeit ins Gegenteil verkehrte, daran, diese Losung mit Leben zu füllen. Eines sei vorweg genommen: Wer nicht dabei sein konnte, der hat ein Fest der Herzlichkeit und Gemeinschaft verpasst und die Effizienz des neuen Open-Space-Konzepts nicht miterleben können. Die Stimmung werden Sie wohl erst im kommenden Jahr wieder genießen können, die Ergebnisse des Kongressen möchten wir Ihnen jedoch bereits jetzt zur Verfügung stellen, denn „Zukunft gemeinsam gestalten“ bedeutet auch, dass die Zukunft mit dem Ende des Kongresses beginnt. Und so lesen Sie hier die wesentlichen Ergebnisse der Workshops und die weitere Verwendung der vorgebrachten Ideen. Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Teilnehmern des Kongresses die entstandenen Konzepte weiter zu entwickeln und Ihren Nutzen aus dem AKCENT Kongress 2008 zu ziehen.

Das AKCENT Beiratsmeeting setzt traditionell den Startschuss zum AKCENT Kongress. Und so war der Donnerstag Nachmittag von 14:00-19:30 Uhr dem Austausch mit der AKCENT Zentrale und den SYNAXON Fachabteilungen gewidmet. Nach einer Präsentation der aktuellen Lage und Entwicklungen durch AKCENT Vorstand Friedrich Pollert nutzten Wolfram Engelmann, Frank Diegel und Henning Meyer die Möglichkeit, die Erwartungen und Erfahrungen aus Partnersicht in die Entwicklung der AKCENT und der Leistungen einzubringen. Diese Zusammenarbeit führt seit Jahren zur gemeinsamen Verbesserung und Neuentwicklung von Leistungen der AKCENT. So wurde im Beiratsmeeting intensiv über die neue Web2Print Plattform, die Weiterentwicklungen im EGIS 4, neue Hersteller- und Lieferantenprogramme sowie die Zusammenarbeit in AKCENT Fokusgruppen diskutiert.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Im hoteleigenen Irish Pub „The Dubliner“ war das keine große Herausforderung. Mit jedem der ca. 40 Teilnehmer, die bereits am Donnerstag anreisten, kam nach herzlicher Begrüßung mehr von der familiären Atmosphäre auf, die den Rest des Kongresses begleiten sollte. Bei Stout und Ale fanden sich so alte Bekannte wieder und neue Gesprächspartner zusammen. Und während um 20:00 Uhr noch vermehrt von Servern und Wartungsverträgen die Rede war, so ging es um 23:00 Uhr doch eher um gemeinsame Erlebnisse und neue Ideen, oder ins Bett.

Nach diesem entspannten Abend ließ sich die Freude nur noch dadurch steigern, dass am Freitag die restlichen Partner im Hotel eintrafen. Begleitet von der Hausmesse unserer Sponsoren, denen wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchten, starteten zwei Kongresstage, wie sie noch nie gesehen wurden: 16 Workshops in 4 Zeitfenstern, zusammengestellt in einer Agenda, die sich einzig an den Interessen der Teilnehmer orientiert, die im Vorfeld ihre Themenwünsche äußern konnten und die Sammlung der Workshops dann bewerten konnten. Sie kennen Tagungen, an denen sich die Teilnehmer nach passiver Berieselung durch einen wenig interessanten Vortrag eines noch weniger interessanten Referenten in der Pause mit Kaffee wiederbeleben müssen. Die Pausen dieses AKCENT Kongresses spiegelten die Aktivität und Energie, die auch die Workshops durchzog.

Zu Beginn stellte AKCENT Vorstand Friedrich Pollert einige wesentliche Entwicklungen in der Kooperation dar, bevor die einzelnen Workshops von den Referenten präsentiert wurden. So verzeichnet die AKCENT mit 810 Partnern momentan den Höchststand seit Oktober 2003 (und ich kann Ihnen vermelden, dass es heute bereits 821 sind).

In den folgenden 16 Workshops ist so viel passiert, dass im Anschluss an diese Nachlese eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse gegeben werden soll. Über die Verlinkung können Sie sich zu jedem Thema weitergehend informieren und an der weiteren Ausgestaltung mitarbeiten.

Die Entspannungspause jedenfalls hatten sich die Teilnehmer redlich verdient. Und so erschienen zur anstehend Abendveranstaltung die einen mit gerade getrockneten Haaren aus dem hoteleigenen Spa, die anderen mit gerade angefeuchteten Kehlen auf dem „irischen Wellnessbereich“, der schon am Vorabend überzeugt hatte. In der Zwischenzeit waren auch die Partnerinnen und Kinder vom Begleitprogramm zurückgekehrt. Die Tier- und Landschaftswelt des Hannoveraner Zoos hat offensichtlich keine Wünsche offen gelassen.

Beim „AKCENT Cocktail Feeling“ sollte dann der Höhepunkt der Festlichkeit jedem Partner eine besondere Freude bereiten. Die einen erfreuten sich des guten Essens, andere der artistisch kreierten Cocktails mit Akrobatik, Lichteffekten, Jonglage und Feuershow. Wieder andere gewannen in der Verlosung einen TFT-Bildschirm oder ein Notebook und noch mal ganz andere gründeten zu fortgeschrittener Stunde die AKCENT Fokusgruppe der Sangesfreude. Bei feierlicher Musik wurde das Tanzbein geschwungen und die Atmosphäre lässt sich nur durch ein Zitat des Abends treffend beschreiben: „Wie beim letzten Familienfest, nur schöner“.

Eine deutliche Lichtung der Reihen am Samstag war die zu erwartende Folge des gelungenen Vorabends. Durch Zusammenlegung konnten jedoch zwei hochinteressante Workshops abgehalten werden, während sich die spontan am Vortag gegründete Gruppe daran machte, ein Zeiterfassungssystem mit easyLogic zu erstellen. An die hohe Qualität des folgenden Mittagsessens hatte man sich mittlerweile gewöhnt und aus sehr vielen Gründen mehr fiel der anstehende Abschied nicht leicht. Friedrich Pollert überreichte dem Ehepaar Albertz noch einen Präsentkorb zur Feier des 25. Firmenjubiläums, als sich die AKCENT Partner kurz darauf in alle Himmelsrichtungen ins Wochenende verabschiedeten. Es ging ein AKCENT Kongress zu Ende, der viel geleistet hat: es wurden neue Freundschaften geschlossen, alte wiederbelebt und neue Impulse für das Geschäft und die Zusammenarbeit in der AKCENT gegeben; kurz: es wurde „Zukunft gemeinsam gestaltet“.

AKCENT ISO-Zertifizierungskreis (Helmut Lang, Euroconsult)

In der AKCENT Matrixzertifizierung können Sie die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2000 günstig und mit wenig Aufwand erwerben. Die konkrete Durchführung wird momentan noch geplant. Wir kommen in Kürze mit weiteren Informationen auf Sie zu.

Hilfe, mein Content muss besser werden! Wie erhöhen wir nachhaltig die Qualität der Artikelbeschreibungen in EGIS 4? (Olaf Kaiser, SYNAXON AG)

Die Anregungen zur Optimierung der Artikelsuche werden in die laufende Entwicklung einbezogen. Ab Mai 2008 wird eine regelmäßige Onlineschulung für fortgeschrittenen EGIS-Anwender angeboten. Zur Verbesserung des Contents wird die Warengruppenstruktur überarbeitet und eine Content-Community aufgebaut, da im EGIS 4 die selbständige Änderung der Artikeldaten möglich ist.

Erfahrungsaustausch Technikersteuerung / Zeiterfassung (Norman Roth, AKCENT AG)

Im Zentrum des Workshops stand neben Henning Meyers Vortrag zu Anreizsystemen und Zeiterfassung die Diskussion über die Provisionierung und Zurechenbarkeit von Einzel- und Teamleistungen sowie die technische Lösung der Erfassung simultaner Prozesse. Es wurde fast einstimmig die weitere Behandlung des Themas im Rahmen einer Fokusgruppe gefordert.

Web2Print-Plattform: individuell Werbemedien erstellen (Andre Schöpp und Maria Kornhoff, SYNAXON AG)

Von den 25 Teilnehmern haben mittlerweile 9 die Web2Print Plattform gebucht. Es wurden viele Anregungen der Teilnehmer aufgenommen und gemeinsam die Plattform getestet, in der sich Werbemedien individuell gestalten lassen und mit angeschlossener Druckerei und Lettershop aus einer Hand produziert und verteilt werden können, mit individuellem Anschreiben, versteht sich. Gewinnen Sie weitere Einblicke in Web2Print mit einem Testzugang oder buchen Sie die Leistung direkt im EGIS.

Terra Rechenzentrum (Raiko Mesterheide, Wortmann AG)

Herr Mesterheide stellte die günstige Rechenzentrumslösung für den Mittelstand vor, die dank virtuellem, synchron gespiegeltem iSCSI SAN Hochverfügbarkeit und Zugriffsgeschwindigkeit über 70 MB/s gewährleistet. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Ansprechpartner der Wortmann AG

Was sollte EGIS 4 für meine Warenwirtschaft leisten? (Arne Vodegel, SYNAXON AG)

Nach Sammlung aller Anforderungen der Teilnehmer wurde eine Lösung diskutiert: das EGIS DataPack wird im Sommer 2008 individualisierbar werden, damit Sie den Datenimport auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Für die umfassende Anbindung an das EGIS werden weitere Warenwirtschaften, die bei Ihnen vorzugsweise im Einsatz sind, zertifiziert. Es ist die Bildung einer Gruppe zur weiteren Behandlung des Themas geplant.

Best-Practice-Vortrag: easyLogic, Softwareprogrammierung zu 80% mit Nichtprogrammierern (Frank Diegel, Trenz AG)

Die Vielseitigkeit von easyLogic lässt sich nur noch dadurch übertreffen, dass die Softwareerstellung durch Nichtprogrammierer deutliche Zeit- und Kostenersparnis ermöglicht. Die Livedemonstration hat die Teilnehmer derartig überzeugt, dass für den Folgetag ein Workshop zur Lösung des Problems der Technikersteuerung aus dem vorhergehenden Workshop mit easyLogic angesetzt wurde. Die Trenz AG sucht in den Reihen der AKCENT Vertriebspartner für dieses Tool.

BWA-Planer: Onlinetool zum Betriebsvergleich für alle AKCENT Partner (Stefan Auer, BBE Unternehmensberatung)

In Betriebswirtschaftlichen Arbeitskreisen diskutieren AKCENT Partner unter Anleitung der BBE Unternehmensberatung Fragen der Unternehmensführung und –strategie. Ein Vergleich der Kostenstrukturen und Ertragsentwicklungen gibt ihnen hierbei Aufschluss über die Lage und die Potentiale des eigenen Unternehmens. Dieser Vergleich ist nun über ein webbasiertes Toll allen Partner möglich.

Fokusgruppe DMS mit Docuware: Stand der Dinge, erste Erfolge (Wolfram Engelmann, C-Partner)

Herr Engelmann stellte in gewohnt überzeugender Art die Vorzüge des Dokumentenmanagementsystems Docuware vor und ließ Partner zu Wort kommen, die mit Unterstützung von C-Partner im Rahmen der Fokusgruppe DMS erste Lizenzen an Ihre Kunden vertreiben konnten. Die Fokusgruppe DMS verlangt eine Anfangsinvestition von ca. 3000 € für die Erschließung eines neuen und ertragreichen Geschäftsfeldes und wartet auf weitere Teilnehmer.

Workshop: optimale Gestaltung von Betreuungsverträgen mit dem Ziel eines Vertragsbaukastens / Leitfadens (Henning Meyer, MR-Systeme)

Mit raumfüllender Beteiligung stellten die Teilnehmer den Stand und die Vorgehensweise ihrer Betreuungsverträge vor. Ein paar Hinweise kamen direkt zu Wort: Schreiben Sie alle Leistungen in den Vertrag und auch die Leistungen, die Sie nicht erbringen. Machen Sie im Vertrieb klar, welche Ansprüche aus Vertrag oder Gesetz bestehen und welche nur durch Betreuungsvertrag erworben werden können. Weitere gibt es in der AKCENT Fokusgruppe Betreuungsverträge, der durch Unterzeichnung einer Vertrauenserklärung beigetreten werden kann. Hier sind bereits Referenzverträge hinterlegt und es wird gemeinsam ein Leitfaden zur Gestaltung von Betreuungsverträgen auf Basis des EVB-IT Vertrages erstellt.

Netgear Ready NAS Netzwerkspeicher (Pascal Scheib, Netgear Deutschland GmbH)

Herr Scheib stellte in seinem Vortrag die Vorzüge insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen heraus: leichte Administration, hoher Datendurchsatz, Sicherheit und Redundanz durch X-RAID-Technologie sowie einfache Archivierung. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Netgear-Ansprechpartner

Erfahrungsaustausch Vertriebstipps / Akquise (Friedrich Pollert, AKCENT AG)

Akquise erfodert harte Arbeit, gute Vorbereitung und Ausdauer, so könnte das Fazit lauten. Wer bin ich? Die Selbstfindung ist die Basis für den Verkauf als Führungsprozess. Meist entscheidet der Zusatznutzen über den Kaufimpuls. Als Einstieg in die Kaltakquise bieten sich Kostensenkung mit konkreten Berechnungen oder Referenzen an. Herr Sattler stellte seine Call-Center-Lösung vor und schloss mit den beiden wichtigsten Tugenden im Verkauf ab: Verbindlichkeit und Überzeugung.

SYNAXON Open Company Wiki: Workshop zur effizienten Nutzung und Zusammenarbeit im Wiki (Frederic Hahn, SYNAXON AG)

Ein Wiki eignet sich hervorragend zum gemeinschaftlichen Wissensmanagement. Die Nutzung wird Ihnen in naher Zukunft durch den Single-Sign-On über das EGIS 4 erleichtert. Neben den Funktionen des Dateiuploads, Forums und Texteditierens wurde auf die wichtigen Infomationen in den AKCENT News verwiesen, die per RSS-Feed zu abonnieren sind. Bei Fragen zur Nutzung und Editierung im Wiki wenden Sie sich einfach an Ihre Partnerbetreuung AKCENT.

Best-Practice-Vortrag: wiederkehrende Roherträge (Holger Esseling, AKCENT AG)

Der Vortrag hätte Ihnen folgende Ratschläge ausführlich erläutert: Nutzen Sie die Möglichkeit zur Margenverbesserung durch geringere Vergleichbarkeit aufgrund von Eigenmarken. Bieten Sie diverse Dienstleistungen an und legen Sie sie in der Warenwirtschaft als Artikel an. Was angeboten wird, wird auch verkauft. Bauen Sie ein Monitoringsystem auf, das Ihnen sagt, wann Verbrauchs- und Verschleissgüter beim Kunden zu ersetzen sind. Ihr ertragreicher Anruf, auch bei Ablauf der Garantie, wird als guter Service wahrgenommen. Wenn sich jede Supportleistung bis auf Widerruf verlängert, sparen Sie Aufwand zugunsten regelmäßiger Einnahmen. Hätte der Workshop stattgefunden, wären nun Ihre Ideen dran gewesen.

Vortrag Web 2.0 (Frank Roebers, Vorstand SYNAXON AG)

In einem Streifzug durch die Welt des Web erläuterte Frank Roebers die enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Web 2.0. Vom Phänomen der freiwilligen ehrenamtlichen Wiki-Autoren, die das größte Lexikon der Welt geschaffen haben über die neue Kultur der Selbstproduktion ging der Streifzug weiter zu den Folgen des Long Tail für den stationären Handel. Weitere Informationen liefert Ihnen das World Wide Web.

Tatjana, 26. April 2010 um 13:49

Hi,
vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag! Hat sich sehr gut gelesen!

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