Fehlerhafte Scoringmodelle zur Bonitätsprüfung


20. August 2009, von in Finanzen, Neuigkeiten, Partnerbetreuung

Die GP Forschungsgruppe hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz eine Studie über die Scoringmethoden für die Prüfung der Kreditwürdigkeit durchgeführt. Die Studie ist zwar consumerlastig, lässt aber Rückschlüsse auch auf die Verlässlichkeit auch gewerblicher Auskünfte vermuten.

Zur Stichprobe wurden 100 Männer und Frauen in unterschiedlich demografischer Verteilung herangezogen. Allein bei der Schufa stellte sich eine Fehlerquote von insgesamt 46% heraus. Somit war in 46 Fällen mindestens eine Information über eine Testperson fehlerhaft.

Den kompletten Bericht können Sie sich hier als PDF auf den Rechner laden.

FAZIT: Auf Informationen von Auskunfteien ist nur bedingt Verlass. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen Eigenauskünfte einholen und im Idealfall die Auskunfteien mit eigenen Daten – aus erster Hand also – versorgen. Das trägt zur Fehlerminimierung bei und sorgt für eine fairere Beurteilung von Kreditgebern.

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