Zentrale Validierung – Ein Auslaufmodell?


26. Januar 2011, von in IT, IT-Produkte, Software, Web & IT, Web x.0

Weltweite Standards werden in vielen Fällen auf Grundlage der Empfehlungen von unabhängigen Organisationen wie dem W3-Consortium definiert. Viele Bereiche des täglichen Lebens werden durch Standards geprägt – auch wenn wir sie nicht immer bemerken. So basiert die gesamte Kommunikation – sei es per Fax, Telefon oder Internet – auf eine Reihe von Normen, ohne die sie in der heutigen Form nicht existieren würde.

Schnittstellen, die auf SOAP, XML oder XSLT-Dokumenten basieren, greifen häufig auf ein zentrales Dokument zur Validierung der Korrektheit von Requests zu. Dabei ist das Prinzip denkbar einfach:

Der Aufbau und die Korrektheit einzelner Dokumente zum Austausch von Informationen kann gegen eine Art Schablone verifiziert werden. Hierfür sind im Internet zentrale Vorlagen hinterlegt, darunter auch die Definition zum Aufbau eines SOAP-Dokuments unter http://schemas.xmlsoap.org/soap/encoding/.

Leider hat diese Form der zentralen Validierung auch Nachteile. So geschehen gestern Vormittag, als genannte URL nicht mehr erreichbar war und jegliche Überprüfung von Anfragen an den PC-SPEZIALIST Shop fehlschlug. Alternativ können derartige Validierungen auch gegen lokale Kopien dieser Dokumente durchgeführt werden. Da zukünftige Erweiterungen oder Änderungen zum Standard dabei verloren gehen, ist diese Vorgehensweise nicht immer zu empfehlen. Wer dagegen seine lokalen Dokumente regelmäßig aktualisiert, sollte auf diese Form der Validierung als Fall-Back keinesfalls verzichten.

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