Die SYNAXON AG zieht um – Baustellentagebuch Seite 1


8. August 2011, von in Neuigkeiten

Seit Beginn 2011 steht es fest: Die SYNAXON AG verlässt seit nunmehr 14 Jahren den Standort in der Eckendorfer Straße in Bielefeld und zieht um. Viele schöne Jahre haben die heiligen Hallen in inzwischen zwei in Beschlag genommenen Etagen des Gebäudes unser zweites Zuhause dargestellt, uns im Sommer dank Klimaanlage die zeitweise rauchenden Köpfe gekühlt und nicht nur im Winter für ein angenehmes Arbeitsklima gesorgt.

Ab November dürfen wir Schloß Holte unsere zweite Heimat nennen. Was dort bisher geschah:

Die alte Balke Immobilie, ein Lager- und Industriegebäude am Rande der Stadt, bot den perfekten Platz, um neue schöne Räumlichkeiten für die rund 130 Mitarbeiter zu erbauen. Alte Gebäude sind aber nunmal nicht nach aktuellen (gesetzlichen) Anforderungen gebaut – es gab viel zu tun.

Fangen wir mal außen an. Die weiße Fassade musste den neusten Klimaschutzbestimmungen angepasst werden und wurde verstärkt und zum Teil komplett ausgetauscht. Strahlendes Weiß ist geblieben und wurde mit modernem Grau kombiniert – eine neue, sehr schöne Verpackung ist entstanden. Die Fenster waren außerdem in die Jahre gekommen und sind inzwischen erneuert. Freie Sicht ist wieder garantiert. Der Dachdecker war auch schon da. Dank ihm regent es nicht rein und mit den vielen Lichtkuppeln behalten wir sicher auch in Zukunft dauerhaft den Durchblick.

Nun kehren wir der Außenwelt mal kurz den Rücken zu und wenden uns nach Innen: Bis zu einem sehr bedeutenden Tag im Frühjahr boten die Pläne des Innenlebens Platz für 140 Mitarbeiter in 3er und 4er Büros, es gab schöne Aufenthaltbereich, viel Platz für Besprechungen, Meetings und Tagungen, einen großen Pausen- und Aufenthaltbereich und weitere Annehmlichkeiten wie ein geplantes Fitnessstudio. Die ersten Möbelanfragen waren gestartet, die Ideen sprudelten förmlich.

In einer Projektbesprechung im März / April wurden bereits erste Vorschläge zur Möblierung erörtert, Pläne gesichtet, Möbelfragen geklärt… und dann wurde es ruhig. Vor uns lag ein Plan, in dem die vorher geplanten 3er und 4er Büros einfach mir nichts dir nichts weg-geplant wurden. Und es stand eine große Frage im Raum: “Warum hatten wir uns gegen Großraumbüros entschieden?” Zur Historie sei an dieser Stelle gesagt, dass ursprünglich geplante Großraumbüros – neudeutsch Citizen Office – im Laufe des Projektes zu 3er und 4er Büros zusammengeschrumpft sind. Und wir fragten uns “Warum?”

Und nun lag er da, der Plan, der binnen Minuten alles wieder auf Null gedreht hat. Weg mit dem Trockenbau, weg mit den geplanten Systemwänden, her mit großen, hellen Flächen und viel Luft und Raum. Ungenutzt Flure wurden zu Mittelzonen, die in den Büroalltag integriert werden. Die schönen Aufenthaltbereiche bleiben, viel mehr Platz für Besprechungen und Tagungen auch. Der großen Pausenraum und weitere Annehmlichkeiten wie das Fitnessstudio haben auch noch Raum. Nach nur wenigen Telefonaten war klar: Byebye ihr langen, düsteren Gänge, hallo Licht, hallo Sonne!
Aber: Wie erkläre ich’s dem Kinde – in diesem Fall dem Kollegen, der dort arbeiten soll? Klar wollten alle ihr kleinen gewohnten Nester, die Schutz und Ruhe bieten, nicht verlassen.

Kurzerhand startete eine kleine Delegation Abgesandter, um das Feindbild bzw. den großen Unbekannten “Großraumbüro” mal von Nahem zu betrachten. Und siehe da: Es tat garnicht so weh! Mit viel Liebe zu akustischen Hilfsmitteln und der Unterstützung kleinerer Helfer wie Deckensegeln und optischen Trennern ist eine durchaus enge Beziehung zwischen den neuen Möbel, den Abgesandten und den neuen Raumplänen entstanden. Liebe auf den zweiten Blick?!

Das ist das, was war. Und jetzt? Aktuell suchen wir noch nach DEM Tisch und DEM Stuhl und DEM Schrank und DEM… nach neuen Möbeln halt. Aber auch da ist Licht am Ende des Horizontes zu sehen: Aus ca. 35 bemustertern Stühlen sind inzwischen eine Hand voll tauglicher Kandidaten in den Recall gekommen. Auch beim Tisch ist der Favorit ermittelt.

Also: Es geht vorran, aber es liegt auch noch eine ordentliche (Baustellen-) Strecke vor uns. Der aktuelle Baufortschritt ist übrigens hier zu sehen.

Wir halten euch hier auf dem Laufenden – to be continued….

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