Schon praktisch, so ein Tablet


22. Februar 2012, von in Artikel, IT, IT-Produkte

Als ich mir im November oder Dezember letzten Jahres ein Tablet (Acer Iconia A500, aber das soll jetzt keine Werbung für ein bestimmtes Modell sein, sondern nur ein allgemeiner Erfahrungsbericht) gekauft habe, war das eigentlich eher so aus einem „Haben will!“-Impuls heraus. Zum auf dem Sofa surfen, im Bett lesen oder mal ein kleines Spiel spielen hat es seitdem auch gute Dienste geleistet.

Seitdem ich zusätzlich zu meinem privaten Google-Account auch den Firmenaccount darauf eingerichtet habe, hilft mir das Tablet aber auch, mir abends zu Hause oder auch tagsüber in der Firma mal eben einen Überblick über Termine und Mails zu verschaffen.

Auch in Meetings benutze ich es inzwischen zunehmend, um mir Notizen zu machen (mit etwas Übung kann man auf einem Tablet auch fast genauso schnell tippen wie auf einem Notebook), etwas im Wiki nachzuschlagen oder um mal eben in Yammer zu schauen, was grade im Rest der Firma passiert. Bei Bedarf kann ich mich auch per ssh auf den Servern einloggen, allerdings hakt das DNS auf meinem Tablet noch ein wenig. Natürlich könnte ich für solche Dinge auch mein Notebook mitschleppen, aber das ständige An- und Abstöpseln von Strom, Monitoren, Netzwerk, Maus und Tastatur ist doch einfach nur nervig. Außerdem stört es meiner Meinung nach auch die Unterhaltung, wenn jeder hinter einem aufgeklappten Notebook verschwindet.

Falls ich mal einen längeren Text zu lesen habe, ist es auch angenehmer, sich entspannt zurückzulehnen, als steif vor dem Monitor zu sitzen, wobei der Monitor allerdings den Vorteil hat, weniger zu spiegeln.

Zum Programmieren führt natürlich kein Weg um einen großen Rechner herum, aber für viele andere Dinge hat sich das kleine Tablet als sehr praktisch herausgestellt, so dass es auch auf der Arbeit zum ständigen Begleiter geworden ist. Da stört es auch nicht, dass es nur WLAN und keinen Mobilfunk hat.

Vielen Leuten erzähle ich damit sicher nichts neues, wer schon ein Android-Tablet oder iPad hat wird vermutlich eh längst die gleichen Gedanken gehabt haben, aber hey!, warum sollte ich nicht trotzdem mal ein paar Zeilen darüber schreiben?

Markus, 23. Februar 2012 um 09:23

Ich hoffe sehr, Dein Arbeitgeber hat das Tablet mitfinanziert, da ich aus Deinem Artikel entnehme, dass Du das jetzt mindestens zur Hälfte beruflich nutzt. Für mich wäre das eher ein Nachteil, dauernd berufliche Mails und Termine im privaten Umfeld zu lesen und wahrscheinlich auch zu bearbeiten. Andere Konzerne verhindern sowas sogar (Stichwort: VW – http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-12/volkswagen-blackberry-mailsperre).

Aber grundsätzlich hast Du Recht: ein Tablet ist für viele Dinge ein toller Notebook Ersatz. Ich steuere z.B. mein komplettes Mediacenter am TV damit (als Fernbedienung und Maus/Tastatur-Ersatz).

Daniel Schütt, 29. Februar 2012 um 15:35

Ich wollte ja schon letzte Woche hierauf antworten, aber in der Zwischenzeit habe ich eine weitere Anwendungsmöglichkeit für das Tablet praktisch ausprobiert: Im Netz surfen oder Videos schauen während man krank im Bett liegt.
Zum Kommentar selbst: Das Tablet habe ich komplett privat gekauft. Es auf der Arbeit zu nutzen hatte ich eigentlich gar nicht geplant. Natürlich könnte ich alles, was ich hier damit mache, auch mit dem Firmen-Notebook machen, aber das Tablet ist einfach komfortabler wenn es um Mobilität geht und darum, nur mal eben was nachzulesen. Und außerdem fällt es einfach schwer, so ein Gerät herumliegen zu haben und es nicht zu nutzen.
Das mit dem Mediacanter interessiert mich. Was für ein Mediacenter nutzt du und womit steuerst du es?

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