Synaxon arbeitet mit Google Docs und Google Drive


Die Synaxon AG lebt den Gedanken der Open Company im täglichen Tagesgeschäft. Deshalb nutzen wir neben unserem Wiki um Wissen und wichtige Infos auszutauschen, auch einige Google Dienste wie Google Docs und seit neuestem Google Drive. Ziel ist es Arbeitsprozesse zu beschleunigen und mehr transparenz zu schaffen. Wir müssen nicht mit Dokumenten quer durch das Gebäude laufen um uns mit Kollegen darüber austauschen zu können. Unter Google Docs können die Dokumente von den dafür berechtigten Mitarbeitern eingesehen, kommentiert und auch geändert werden.

 Nur stellt sich natürlich dabei die Frage:

Auf welchen Servern landen meine Daten wenn ich Google Drive (http://blog.pcspezialist.de/2012/05/02/google-drive/) oder Google Docs nutze? Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Was darf Google mit meinen Daten machen und welche Rechte räume ich Google ein? Aktuell wird über diese Themen viel im Netz diskutiert. Google hat seine Nutzungsbedingungen am 1. März 2012 bereits zugunsten der deutschen Nutzer angepasst.

Beispiel: Google Drive

Bei Google lesen Sie unter „Ihre Inhalte in unseren Diensten“ zunächst: „Sie behalten Ihre Rechte als Urheber und alle bestehenden gewerblichen Schutzrechte an den Inhalten, die Sie in unsere Diensten einstellen. Kurz gesagt: Was Ihnen gehört, bleibt auch Ihres.“ In den englischen AGBs fehlt übrigens der Passus mit den gewerblichen Schutzrechten. „Damit Google den jeweiligen Dienst anbieten kann, müssen die Inhalte zum Beispiel gespeichert und auf Servern gehostet werden. Das Nutzungsrecht umfasst daher insbesondere das Recht, die Inhalte technisch zu vervielfältigen. Weiterhin räumen Sie Google das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung Ihrer Inhalte ausschließlich für den Fall ein, dass Sie wegen der Natur des jeweiligen Dienstes eine öffentliche Zugänglichmachung beabsichtigen oder Sie ausdrücklich eine öffentliche Zugänglichmachung bestimmt haben.“

Wieder kommen deutsche User besser weg: „Das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung endet mit dem Zeitpunkt, in dem Sie einen eingestellten Inhalt aus einem bestimmten Dienst entfernen oder die Bestimmung der öffentlichen Zugänglichmachung aufheben.“ Denn in den britischen Bestimmungen steht an Stelle dieses Satzes  „This licence continues even if you stop using our Services“  (Diese Lizenz dauert an, auch wenn Sie den Dienst nicht mehr nutzen).

 Fazit:

Ja man gibt ein Stück weit etwas aus der Hand, bekommt aber im Gegenzug Features die einen echten Mehrwert bieten. Sollte man Daten überhaupt in die Cloud verlagern oder einem anderen Unternehmen anvertrauen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Der Trend geht auf alle Fälle Richtung Cloud-Computing und Webstorage. Schon beim Kauf von Smartphones oder Tablets gibt es bei manchen Anbietern/Herstellern kostenlos Webstorage dazu. Mal Hand aufs Herz, ist es nicht toll immer und überall stets auf aktuelle Datenbestände zurückgreifen zu können – und das sogar von mehreren Clients? Daten können immer und überall verloren gehen oder missbraucht werden. Auch gut festgeschraubt in Form einer HDD im Bürorechner!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.