Mein 5. SYNAXON Geburtstag! oder Was bisher geschah…


11. März 2013, von in Neuigkeiten

10.03.2008. Um 07.40 Uhr stieg ich erstmalig in diesen Zug nach Bielefeld. Vom Bahnhof ging es zu Fuß in die Eckendorfer Straße 2-4 und rauf in den 3. Stock. Dort begrüßte mich als erstes der Empfang mit den Worten “Hallo, ich bin Yvonne!” Aha, die mir bis dahin unbekannte Frau mag mich also duzen. Sie ist mir auf Anhieb sympathisch. Dann machen wir das mal mit. “Setz dich, ich sag den Kollegen Bescheid”. Der gerufene Kollege kam und nahm mich mit an meinen neuen Arbeitsplatz. Es folgten weitere Bewohner meines neuen Büros und viele Fragen. Wie heißt du? Woher kommst du? Was hast du vorher gemacht? (…. das mit dem duzen scheint hier Gang und geben zu sein?!….) Die Fragen beantworte ich allesamt und stellte ebenso neugierige Rückfragen. 1. Hürde überwunden. Die neuen Mitbewohner sind sehr nett und ich fühl mich willkommen.

Dann kam Herr Pollert um die Ecke, mit dem ich bereits in zwei Vorstellungsgesprächen gesprochen hatte. “Hallo und willkommen, ich bin der Friedrich” Aha. Noch so ein Duzer. Schon ein spezieller Haufen hier….?! Aber der 2. Satz brachte Licht ins Halbdunkel. “Wir duzen uns hier übrigens alle.” Aha! Das erklärte einiges.

Die nächsten zwei Stunden bin ich zusammen mit Friedrich durch das Gebäude gelaufen, habe verwirrende Wege hinter mich gebracht, ca. 120 Hände geschüttelt, x mal meine Kurz-Vita runtergebetet und wurde sehr herzlich begrüßt. Gut, ich konnte mir keinen einzigen Namen merken. Aber das wäre ja auch wirklich zu viel verlangt. Einzig drei Namen und Gesichter hatte ich mir im Vorfeld schon eingeprägt. Es wäre ja nichts peinlicher, als auf dem Flur einem Vorstand zu begegnen und weder Gesicht noch Namen zu kennen. Und das war eine gute Strategie, wie sich herausstellte. Andreas Wenninger begegnete mir bereits am 2. Tag auf dem Flur. Übrigens eine Begegnung, die ich bis heute nicht vergessen habe, aber das führt hier zu weit. ;-)

10.03.2013. Um 08.10 Uhr bin ich heute Morgen in meinen kleinen Flitzer gestiegen und nach Schloß Holte Stukenbrock gereist, um meinen 5. SYNAXON Geburtstag zu feiern. Naja, nicht ganz. Eigentlich ist heute ein Tag wie viele andere Arbeitstage auch. Es ist aber ein guter Zeitpunkt, um die letzten 5 Jahre Revue passieren zu lassen. Dabei fällt eines direkt auf: Es ist echt viel passiert und langweilig war es dabei ganz gewiss niemals.

Alles fing in der Partnerbetreuung an. Erst für die MICROTREND Partner. Dann für die AKCENT Partner und die Zentralregulierung. Dann kamen die Veranstaltungen, da die liebgewonnene Event-Kollegin in Elternzeit verschwand. Die Veranstaltungen wie die SYNIT’s blieben, aber zum Jahreswechsel 2010/2011 unter anderer Leitung: Vorstandsassistenz stand plötzlich auf der Visitenkarte. “Ob das gut geht?” fragte ich mich. Heute weiß ich, die Antwort ist zum Glück  “Ja!” Andere Themen waren weniger erfolgreich: Mein Ausflug in die Six Sigma Welt war nicht von bunten Gürteln gekrönt, aber immerhin die mündlich Prüfung bei Frank Roebers höchstpersönlich hab ich überlebt und sogar bestanden. Puuhhhh! Es blieb also bei den Veranstaltungen. Erstmal. Eine “Portfolioerweiterung” ließ aber nicht lange auf sich warten: Freitag, 18.15 Uhr. Das Telefon klingelt. Im Display der Name des Chefs. Ohaaaa…. Und jetzt folgt O-Ton: “Hallo, du, wir sind auf der Suche nach einem Trüffelschwein und als ich danach gegooglet habe kam da dein Bild raus!” Sprachlosigkeit. Was will er mir in dreiteufelsnamen sagen??!?!? Es stellt sich heraus, das Thema Pressearbeit suchte ein neues Zuhause und sollte nun bei mir einziehen.
Die SYNAXON AG zieht um hieß es kurz darauf. Auf meiner Stirn stand scheinbar “Da simmer dabei! Dat is prima!…. “ Und schwupps war ist es. Und hatte auch total Bock drauf. Irgendwann in einem anderen Leben wollte ich mal Innenarchtektin werden und fühlte mich wie geschaffen für diese neue Aufgabe. Hochmotiviert schmiss ich mich an die neue Aufgabe ran. Da wusste ich ja noch nicht, dass der Umzug nur ca. 4 Wochen nach “meiner” SYNIT stattfindet! “Hilfe, wie soll das gehen?” waren wohl meine ersten Worte nach dieser Verkündung. Naja, irgendwie wird es klappten. Muss ja. Gelernt habe ich in dieser Zeit wirklich viel. Sowohl, wie man Fehler beim Umzug/Umbau vermeidet als auch über Projekte in der Größenordnung “ein 150-Mann-Unternehmen zieht um”.

Die SYNIT 2011 war gerade beendet, die Messestände wieder abgebaut und das Equipment verstaut, schon stand ich knietief in Umzugskartons. Und in einer Phase der Entspannung wie dieser klingelt just das Telefon. Eine neue Aufgabe stand vor der Tür….
Heute bin ich seit ziemlich genau einem Jahr zurück im Kundenservice, der ehemaligen Partnerbetreuung. Back to the roots. Die Rolle als Teamleiterin im Kundenservice wurde mir angeboten und ich konnte und wollte nicht nein sagen.

Das klingt für Viele jetzt sicherlich nach einem kompletten Alptraum. Zu unstet. Zu variabel. Zwischendrin gab es auch bei mir Phasen, in denen ich nicht sicher war, wie das funktionieren soll und kann. Neue Themen und Aufgaben prasselten auf mich ein und kurzzeitig stand ein großes Panik-P in den eigenen Augen. Heute weiß ich, dass ich ohne das alles nicht die wäre, die ich inzwischen bin. Nicht nur die Aufgaben habe sich verändert, sonder ich mich mit ihnen. Gelernt habe ich vorallem, dass ich wesentlich mehr kann (und gleichzeitig kann ;-), als mir bewusst war. Rückblickend bin ich wirklich dankbar für jede neue zusätzliche Aufgabe, an der ich wachsen durfte und immer noch darf.

Die SYNAXON AG ist ein Unternehmen, dass sich verändert und verändern kann. Dafür muss man als Mitarbeiter gemacht und flexibel sein. Vor 5 Jahren hätte ich nicht gedacht, mich in so einem dynamischen Unternehmen wohl zu fühlen. Heute kann ich mir andere Strukturen für meine tägliche Arbeit nur schwer vorstellen.
Es gibt immer mal wieder Tage, an denen ich abends genervt aus dem Büro gehe. Aber das ist in jedem Job und bei jedem Arbeitgeber der Welt so. Wichtig finde ich nur für mich, dass ich am nächsten Morgen wieder gerne zu meinem Schreibtisch zurück gehe.

Im Fernsehen würde es jetzt heißen: Es geht spannend weiter. Und da bin ich mir aber sowas von sicher….

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.