Da steh ich nun, ich armer Tor…- Umzug unserer Abteilung und wie persönlicher Kontakt Berge versetzt


 kiste1Diesen Montag war es mal wieder so weit: Ich komme an meinen Arbeitsplatz in die Zentrale der SYNAXON AG und was finde ich vor? Leere und halbvolle Kisten, räumende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Menge “Geschnatter”. Kurze Frage was los ist. Kurze Antwort: Wir ziehen mal wieder um. Keine Frage mehr nach dem “Warum”, denn ich kenne die Antwort schon. Es ist schließlich nicht der erste Umzug einer Abteilung innerhalb unserer Firma. Und da kommt wieder das geflügelte Wort:  “Alles ist bei uns ja schließlich beta”.

Der Hintergrund dieses “Umzuges” war strategischer Art: Menschen, die eng miteinander arbeiten, sollen auch eng beieinander sitzen. Ist doch logisch. Also SYNACADEMY, iTeam und Kundenservice nebeneinander, fertig, aus. Guter Plan. Wenn da nicht die Kisten zu schleppen wären…

800px-Goethe_Faust_Textbeispiel_GrossschreibungDann: schon nach einer Stunde ist alles geschafft. Gemeinsam wurden alle Arbeitsmaterialien und auch der ein oder andere Ordner (ja, auch wir in einer Web 2.0-Welt kennen Papier!) durch die langen Flure transportiert. Dann kurzes Ausatmen, kurzes Einhalten, kurzes Sammeln. Goethes Faust kommt mir in den Sinn: „Da steh ich nun, ich armer Tor,und bin so klug als wie zuvor.“ Einmal kurz den Kolleginnen und Kollegen in der neuen Umgebung zuwinken. Jetzt nur noch das LAN-Kabel einstöpseln und weiter geht’s…

Zugegeben, ein wenig anstrengend ist der relativ häufige Wechsel von Sitzplatz oder Büro schon. Aber grundsätzlich finde ich die Sache gut. Jedenfalls viel besser als früher in der Bielefelder Zentrale wo der Grund eines Umzugs meist ein Platzproblem war!

Der neue Grund ist nämlich absolut nachvollziehbar. Es ist ja nicht ganz unbekannt, dass die besten Ideen und einfachsten Absprachen -und dadurch die besten Ergebnisse häufig aus dem persönlichen Kontakt entstehen. Egal ob im SYNFIT (unserem hauseigenen Fitnessstudio) oder in der Raucherecke oder beim kurzen Pläuschchen im Flur mit Kollegen. Wo man miteinander redet, kann auch etwas entstehen und besser gelingen.

Der Vielzahl der Kommunikationskanäle mit all ihren Vorzügen zum Trotz:

Unbenannt

Wo echte Menschen auf echte Menschen treffen entsteht Neues. Es werden Pläne geschmiedet und neue Lösungen gefunden. Egal, ob als neuer Sitznachbar im Team, in einem Meeting oder einer Schulung oder zu guter Letzt auf einem Kongress.

In diesem Sinne lade ich alle Unternehmen, die sich für die Zukunft der IT-Branche interessieren, dazu ein, ein persönliches Wörtchen mit Kollegen auszutauschen und an einem der anstehenden Fachkongresse SYNAXON SEASON OPENING oder Chancen 2014 teilzunehmen.
bergIch für meinen Teil sage zu meinen neuen Sitznachbarn Taija und Georg erst einmal “Hallo” und grinse. Denn ich bin sicher, dass wir durch gute Absprachen dank der räumlichen Nähe gemeinsam  den ein oder anderen Berg versetzen werden.

 

Judith Thorn-Reis, 30. Januar 2014 um 18:46

Der Eintrag erinnert mich an unsere Werkstatt, sie war in einem ehemaligen Ausstellungsraum eines Autohauses eingerichtet. Im Sommer brannte die Sonne von allen Seiten in den Raum und wir mussten samt Möbel Palettenweise PCs, Notebooks, TFTs, Drucker und Server ins Lager umziehen.
Nach den Sommertagen durften wir alles wieder zurückbringen.

Judith Thorn-Reis, 30. Januar 2014 um 18:48

Ging mir genauso

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