iTeam Geschäftsführer Brief 06/2015 – Die nächsten Systemhausgespräche werden als Barcamp durchgeführt


Lieber iTeam-Partner,

wenn man Teilnehmer von Konferenzen fragt, was Ihnen am Besten gefallen hat, bekommt man oft zu hören, dass es die Kaffeepausen waren. Auch wir haben diese Rückmeldung sehr oft zu hören bekommen, was dazu geführt hat, dass im Lauf der letzten Jahre, die Kaffeepausen bei iTeam-Veranstaltungen immer länger geworden sind.

Harrison Owen hat als Veranstalter aus diesen Rückmeldungen bereits 1985 eine radikale Schlussfolgerung gezogen und daraus das Open Space Konzept entwickelt. Die Grundidee dahinter ist, dass eine Konferenz nicht mehr daraus besteht, dass der Veranstalter Redner aussucht, welche dann einen Vortrag nach dem anderen halten, sondern, dass die Konferenz allein durch die Teilnehmer selbst inhaltlich ausgefüllt wird. Es gibt keine Agenda mehr, sondern nur noch festgelegte Zeiten und Räume. Die Teilnehmer entscheiden, über welche Themen geredet wird.

 

Aus dem ursprünglichen Open Space Konzept hat es im Laufe der Jahre eine Reihe von Abwandlungen gegeben. Diese heißen z.B. Barcamp und Unkonferenz. Wir haben bei SYNAXON ebenfalls mit diesen Formaten gearbeitet und vor allem bei Partnerveranstaltungen überragende Ergebnisse erzielt. Meine letzte Erfahrung damit stammt aus diesem Jahr. Ich konnte bei einer Besprechung mit dem Geschäftsführer des Deutschen Franchiseverbands zur nächsten Jahresveranstaltung mal wieder meinen Mund nicht halten. Als ich gefragt wurde, was ich dieses Mal anders machen würde, hatte ich ein Barcamp vorgeschlagen. Mir gefielen immer nur ein Teil der Vorträge und mir war das Zusammenkommen mit den anderen Franchisegeberkollegen immer viel wichtiger als die eigentliche Agenda. Zu meiner Überraschung fand mein Vorschlag sofort positive Resonanz und ich hatte damit die Moderation am Hacken.

Es haben ca. 300 Menschen teilgenommen und es war eine großartige Veranstaltung. Sie hat die besten Teilnehmerbewertungen aller Zeiten erreicht.

Da liegt es für mich nahe, dass wir dieses Jahr die iTeam-Systemhausgespräche (19.+20.11.15 in Berlin) ebenfalls als Barcamp durchführen.

Wir werden mit 2 Initialvorträgen von Christoph Keese und Jürgen Dawo beginnen. Dann habt ihr ein paar Minuten Zeit euch zu überlegen, über welche Themen ihr sprechen möchtet. Diese Themen schreibt ihr dann auf eine Karte, kommt auf die Bühne und stellt sie kurz vor. Dann hängen wir die Karten an eine Metaplanwand und verteilen sie auf die Zeiten und Räume. Ihr könnt entweder als Moderator eines Themas auftreten oder einen Vortrag dazu anbieten, der maximal die Hälfte der geplanten Zeit für das Thema haben darf. Das Angebot gilt auch für unsere Sponsoren. Wenn ihre Vorträge keinen interessieren, finden sie halt nicht statt.

Die Moderatoren sind verantwortlich für die Einhaltung der Zeiten und der Dokumentation.

Danach verhandeln wir vor der Metaplanwand, ob wir einzelne Themen zusammenfassen sollten und ob vielleicht einzelne Themen zeitlich getauscht werden sollten. Als nächstes trägt sich jeder als Teilnehmer in die Themen ein, an denen er teilnehmen möchte.

Damit steht das Programm der Veranstaltung und wir verteilen uns auf die Räume.

Es wird weiter ausgedehnte Pausen geben.

Einer der vielen Vorteile dieses Formats ist, dass jeder nur das hört, was ihn interessiert und jeder, der ein Thema moderieren oder vorstellen möchte nur die Teilnehmer hat, für die das Thema echte Relevanz hat. Ich hatte bei dem Franchise-Forum 2 Workshops angeboten. Einer hatte über 40 Teilnehmer (Führung) und war großartig für mich. Der zweite hatte nur 9 Teilnehmer und war sogar noch ein bisschen besser, weil wir durch die kleine Gruppe sehr intensiv an dem Thema (IT-Sicherheit) arbeiten und diskutieren konnten.

Es ist dabei ausdrücklich erlaubt, dass man in den laufenden Sitzungen die Räume wechselt. Es gibt Teilnehmer, die gerne einfach in mehrere Themen nur kurz eintauchen wollen und andere, die merken, dass das Thema doch nicht so interessant für ihn ist, wie er dachte.  

Wir fassen die Dokumentationen der Sitzungen zusammen und stellen sie allen zur Verfügung.

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mindestens genauso zahlreich an den Berliner Systemhausgesprächen im neuen Format teilnehmt, wie letztes Jahr. Ihr könnt euch natürlich vorher schon in Ruhe überlegen, ob ihr selber ein Thema vorstellen oder moderieren möchtet. Das können entweder Themen sein, in denen ihr euch nicht so gut auskennt, wo ihr aber Bedarf seht oder aber wo ihr Experte seid und euer Wissen mit anderen teilen möchtet. Oft sind aber die spontanen Einfälle in der Veranstaltung die besten.

Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf unser Treffen in Berlin am 19.+20.11.15.

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