„Ein Tag im Leben von…“ Heute: Social Media Manager


Mit unserer neuen Reihe „Ein Tag im Leben von…“ stellen wir ab sofort regelmäßig Stellenprofile aus der SYNAXON vor. Und wir starten heute mit: Mir!

Der Ordnung halber: Offiziell schimpfe ich mich „Content Marketing & PR Managerin“, mache also mehr als nur Social Media. Damit dieser Beitrag aber nicht sämtliche Rahmen sprengt und der erstaunte Leser sich fragt „Wahnsinn! Hat der Tag dieser Frau 48 Stunden?“, geht es heute nur um den Part Social Media. Sowieso ist Social Media total fancy und wenn man heute einen Schwung Abiturienten nach dem Traumjob fragt, rankt der Social Media Manager mindestens in den Top 5.

Meine Wenigkeit betreut die Social Media Auftritte der SYNAXON selbst und die unserer Endkundenmarke PC-SPEZIALIST.

In der Praxis ist es ungefähr so: Social Media Management meint eigentlich Facebook. Es ist immer schwerpunktmäßig Facebook. Wer etwas anderes sagt, lügt. Die 3,5 Follower auf Google+ existieren zwar, sind aber in etwa so aktiv wie die studiVZ Community.

Im Berufsalltag erkennt man seine Position als Social Media Beauftragter wie folgt:

  • Du postest einen harmlosen Beitrag und erntest einen Shitstorm
  • Du postest einen total spannenden Beitrag, der dann zwei Likes erhält. Die Likes stammen von deiner Mutter und deiner besten Freundin.
  • Du postet irgendetwas Belangloses, weil du kein anderes Thema hast und die Community geht total darauf ab.
  • Du bestichst Kollegen mit Schokoriegeln, weil du sie dringend als Modell „missbrauchen“ musst.
  • Du gibst auf dem 5-Jährigen Abi-Treffen mit deinem Job an und erntest mehrfach „Auf Facebook irgendwas schreiben kann ich ja auch.“

Soschial-was? Der Oma den Job erklären

Mit der Familie ist das ja eh meistens so eine Sache. Besonders schwierig wird es aber, wenn das „Kind“ einen Beruf hat, den es vor zehn Jahren noch gar nicht gab. Richtig kritisch wird es dann, wenn die 87-jährige Oma so etwas fragt wie „Kleines, zu Weihnachten immer nur Geld in den Umschlag ist doch doof. Wir würden dir gerne etwas kaufen. Was ist denn mit diesem Facebook, von dem die jungen Leute immer reden?“ Da es Facebook aber leider nicht mehr in meiner Lieblingsfarbe zu kaufen gab, konnte ich mich doch über den Umschlag freuen. Meine Mutter hingegen weiß zwar, was Facebook ist, löscht aber mindestens dreimal pro Woche das Internet und stellt Fragen wie „Bin ich zu Hause eigentlich mehr im WLAN als unterwegs?“ (Anmerkung: Ich habe einfach ja gesagt. Ein guter Krieger weiß, wann die Schlacht verloren ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Familie hat so eine grobe Ahnung (gespickt mit Spekulationen) über meinen Berufsalltag und das ist auch vollkommen ausreichend.

Follower: Fluch & Segen

social media marketing

Manchmal ist die ach so schnelle Social Media Kommunikation doch etwas zäh

Eine provokante Überschrift. Damit keine Missverständnisse entstehen: Natürlich LIEBE ich unsere Follower und Leser. Ehrlich. Gäbe es sie nicht, hätte ich keinen Job. Aber: Zwischendurch kann es schon einmal schwierig werden. Hier daher ein kleiner Auszug der „interessantesten“ Fragen im Original:

„Hallo PC-Team
nach dem Upgard auf 10, befindet sich mein Laptop in Pc Himmel, er muss neu gesockeld werden…. und mein Laufwerk D ist angeblich Voll, mit was das wissen die Götter mit Systemdaten von 7 oder von 10, es sind wsi…
Was tun, wie kann ich herausfinden ob noch irgendwo Daten von vor den Upgard sind? Was ist mit Laufwerk D, diese Daten brennen und danach löschen? Denn das gesamt System ist !

„Hallo ich habe ein Problem und weiß nicht Weiter vielleicht können sie helfen ???“

Natürlich ist das nicht immer so. Man bekommt auch mal ein Lob:

„guten Tag ich lese immer eure Berichte in Facebook und würde mich gerne für ein E-Mail nur Schletta interessieren und möchte mich sehr Höchst voll bei Lena Gedanken macht weiter so ich bin auch beim PC Spezialist in (…) auch gelistet und habe auch meinen Laptop Tage“

Ihr seht: Man bekommt einfach so unglaublich viel zurück.

Social Media – I ♥ my job!

Abschließend kann ich nur sagen: Ich liebe meinen Job, auch wenn es manchmal anstrengend wird. Social Media ist genau so cool, wie es die Kids bewerten. Nur eben auf eine andere Art und Weise. Mein Fazit:

Das Schönste an meinem Job: Ich mache „irgendwas mit Medien“.

Das Allerschönste an meinem Job: Ich mache „irgendwas mit Menschen“.

Das Allerallerschönste an meinem Job: Die Menschen sind räumlich alle weit weg.

content marketing managerin

Ich in meinem natürlichen Lebensraum (innerhalb von geschlossen Wänden)

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