Mein Praktikum in den Herbstferien


16. Oktober 2015, von in SYNAXON als Arbeitgeber

Wie komme ich eigentlich auf die Idee, in meinen Ferien freiwillig 40 Stunden pro Woche zu arbeiten?

Normalerweise würde man als stets gestresste Schülerin seine Ferien mit „Aktivitäten“ wie ausschlafen, faulenzen und feiern verbringen – aber nicht mit mir! Ich bin ein Mensch, der immer etwas tun haben muss, damit ich mich nicht langweile. Deswegen habe ich mir eine Ferienbeschäftigung gesucht, durch die ich in das Berufsleben herein schnuppern konnte.

Denn je mehr Praktika, um so leichter fällt später die Entscheidung, welchen Beruf man ausüben möchte. Zudem ist die Arbeit in einem Unternehmen spannender und praktischer als die trockene Schultheorie. Also dachte ich mir: Auf in ein neues Abenteuer!

Wie alles begann… und alles verlief….

Am 05.10.2015 begann mein aufregendes und spannendes Praktikum bei der SYNAXON AG. Als ich um 9.59 Uhr das Grundstück der Firma betrat, war ich schon sehr gespannt, was mich erwarten würde. Ich stieg die Treppen hoch und meldete mich am Empfang, wo mich eine nette (und junge) Dame begrüßte. Sie informierte die Marketing-Abteilung darüber, dass ich da war. Einen kurzen Augenblick später kam meine Mentorin Larissa, die mich freundlich begrüßte. Zuerst sie zeigte mir die Firma und meinen neuen Arbeitsplatz. Dort stellten sich dann all meine neuen Kollegen vor. Schon nach kurzer  Zeit merkte ich, dass die Truppe ein echt witziger und netter Haufen war und mir wohl zwei amüsante 2 Wochen bevorstanden. Zudem war ich erstaunt, dass sich alle hier duzen – das gefiel mir auf Anhieb und machte die Stimmung lockerer und entspannter. Irgendwie erinnerte mich dieses Duzen an Ikea. Nachdem ich mich der Truppe vorgestellt hatte, wies mich Larissa in meine Arbeit ein. Sie zeigt mir mir meinen Laptop und meinen Schreibtisch. In meinen bisherigen Ferienjobs saß ich hingegen meistens an einem kleinen Abstelltisch in der hintersten Ecke.

Dann ging es direkt weiter: Ich richtete den Laptop gemeinsam mit Larissa ein. Dabei bekam ich sogar als Praktikantin eine eigene E-Mail Adresse, einen Terminkalender und so weiter… Anschließend drehten wir noch eine ausführliche Runde durch das gesamte Unternehmen und ich war sehr erstaunt, wie groß und offen alles ist. Am besten gefiel mir offene und großzügige Architektur. Etwas ganz Besonderes ist die so genannte „Orangerie“: Hier befinden sich Palmen (echt und nicht aus Plastik), Liegen, Sonnenschirme und Sitzsäcke. Jeder Mitarbeiter der SYNAXON darf sich dorthin zurückziehen, wenn ihm der Trubel in den Großraumbüros zu viel wird und er in Ruhe arbeiten möchte.

Die erste Aufgabe …

Nach dem Rundgang bekam ich auch schon meine erste Aufgabe: Ich sollte mich einmal durch das hauseigene SYNAXON Wikipedia klicken und mich in die Unternehmenskultur einlesen. Ich fand es sehr spannend zu sehen, welche verschiedenen Abteilungen und Aufgaben es in der SYNAXON AG gibt und wie Arbeitsabläufe und Prozesse geregelt sind. Als ich mit dem Durchstöbern fertig war, bekam ich meine erste richtige „Arbeitsaufgabe“ von Lena, die bei der SYNAXON AG als Content Marketing und PR Managerin arbeitet. Dazu ging ich mit Lena den aller coolsten Besprechungsraum überhaupt: Die Bibliothek. Die Bibliothek hat ihren Namen natürlich durch ein riesiges Bücherregal mit Fachliteratur – dazu gibt es gemütliche Sofas mit Kissen. Lena erklärte mir, dass das Bloggen im Netz eine wichtige Aufgabe für das Marketing ist und ich dort auch direkt einsteigen sollte. Kurz darauf machte ich mich frisch ans Werk. Zunächst suchte ich nach einem spannenden Thema für den PC-SPEZIALIST Blog und stieß letztendlich auf Virtual Reality. Die nächsten Stunden verbrachte ich mit der Recherche über Virtuelle Gaming-Brillen. Als meine Recherche abgeschlossen war, begann ich mit dem Schreiben meines ersten eigenen Blog-Beitrags. Am Nachmittag hatte ich den nächsten Termin mit meiner neuen Kollegin Violetta, Marketing Managerin bei der SYNAXON AG. Sie zeigte mir ihren Bereich und erläutere mir, welche Aufgaben sie in den Bereichen Newsletter und Print-Erzeugnisse hat. Anschließend verlieh ich meinem Blog-Beitrag gemeinsam mit Henry, dem Azubi, den letzten Feinschliff und genoss dann meinen wohlverdienten Feierabend.

Routine: Schneller als gedacht

Bereits am dritten Tag meines Praktikums kam schon langsam Routine in meinen neuen Arbeitsalltag. Obwohl so ein Arbeitstag sehr anstrengend sein kann, vergeht die Zeit doch im Flug, wenn man interessante und spannende Aufgaben hat. Dann hatte ich meine erste Schulung, in der ich einiges über Online Marketing mit Fokus auf Google Adwords lernte. Ich verstand nun, wie die Anzeigen bei Google aufgebaut sind und wie jemand auf die Webseite eines Unternehmens geleitet wird, wenn er einen Suchbegriff bei Google eingibt. Am Mittag durfte ich beim Marketing Abteilungsmeeting Mäuschen spielen und bekam anschließend meine nächste Aufgabe von Timo, der für das B2B Marketing verantwortlich ist. Ich sollte eine Wettbewerbsanalyse durchführen.

So bekam ich jeden Tag neue Aufgaben und hatte einen richtigen Arbeitsalltag – dadurch ging die erste Woche schnell herum.  Vor allem konnte ich mich persönlich weiterentwickeln, denn mir fiel es von Tag zu Tag leichter, einen  Blog-Beitrag zu schreiben oder Recherche-Aufträge durchzuführen. Zudem durfte ich dem Online-Konzeptor James einmal über die Schulter gucken und lernte, wie man Webseiten gestaltet.

In der zweiten Woche konnte ich neben meinen Standard-Aufgaben noch weitere Bereiche des Marketings kennen lernen und mein Wissen stetig erweitern. Insbesondere hat mir Lena (alias Frau Dokter Word) eine Menge Tipps gegeben, wie ich meine Wortwahl und meinen Schreibstil verbessern kann – das kommt mir bestimmt auch in der Schule wieder zugute. Alle Kollegen aus dem Marketing (und natürlich auch den anderen Abteilungen) waren jederzeit sehr nett und hilfsbereit. Ich bereue es also kein Stück, dass ich mich gegen das Ausschlafen und für die Arbeit in den Ferien entschieden habe.

Danke für ein so cooles und lustiges Praktikum!

Eure Praktikantin Denise Rotzsch

praktikum marketing

 

 

 

 

 

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