Praktikum bei der SYNAXON statt Strandurlaub – ein Reisebericht


17. März 2016, von in Karriere, SYNAXON als Arbeitgeber

In meinem groben Zeitplan stand für diese Semesterferien eigentlich nur eins: Urlaub! Tatsächlich sitze ich aber jetzt seit fast zwei Monaten hier bei der SYNAXON AG in Schloß Holte am Schreibtisch.

Was da schief gelaufen ist? Statt ins Reisebüro verirrte ich mich eines Tages auf die Website der SYNAXON AG und fand eine Stellenanzeige für ein Praktikum. „Das hört sich gut an“, dachte ich mir. Nach dem Bewerbungsgespräch stand die Planänderung fest: Praktikum im Marketing statt Chillen am Strand.

Die Anreise ist immer das stressigste am Urlaub – man muss sich in einer unbekannten Umgebung eingewöhnen und die örtlichen Sitten und Bräuche kennenlernen. So ist das auch, wenn man neu in einem Unternehmen ist. Bei meinem Praktikum blieb der Kulturschock jedoch aus. Es herrschte eine lockere Atmosphäre und alle halfen mir, mich zurecht zu finden. Schwierigkeiten bei der Verständigung gab es auch nicht, denn niemand schmiss mit schwierigen IT-Fachbegriffen um sich.

Eine spannende Rundreise

Bei meinen anderen Praktika war ich immer nur entweder im Bereich Design oder als Texterin tätig, hier konnte ich zum ersten Mal beides kombinieren. Als „halbe-halbe“ Praktikantin half ich also sowohl bei der Erstellung von SEO-Texten und Blog-Beiträgen als auch bei kleineren Design-Aufgaben. Eine davon war zum Beispiel die Individualisierung von fast vierhundert Vertriebshandouts mit dazugehörigen Briefbögen, die sich über die gesamte Dauer meines Praktikums erstreckte. Am spannendsten waren die Aufgaben, die Texten und Design kombinierten, wie zum Beispiel die Erstellung eines Vierseiters, für den ich sowohl die Texte, als auch das Design erstellte.

Die Arbeitsatmosphäre bei der SYNAXON war eine der besten, die ich bis jetzt in einem Praktikum erlebt habe. Ich hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, fest zum Team zu gehören und es wirkte so, als ob man wirklich froh war, mich dabei zu haben – verständlich, denn niemand möchte freiwillig 383 Vertriebshandouts individualisieren. Gut, dass es Praktikanten gibt.

Dieses Praktikum war nicht zu vergleichen mit einem langweiligen Pauschalurlaub für Faulenzer, sondern eher eine abwechslungsreiche Rundreise. Anders, als man es vielleicht bei einem Praktikum erwartet, kann und muss man hier selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten. Das war für mich eine neue Erfahrung. Allein gelassen habe ich mich jedoch nie gefühlt, denn es war immer jemand da, der mir mit Rat und Tat zu Seite stand, wenn ich mal Hilfe brauchte.

All-Inclusive mit schöner Aussicht

Aus dem Urlaub verschickt man Postkarten an seine Lieben zu Hause. Auch das hat mir bei meinem Praktikum nicht gefehlt: Auf ein per Whatsapp verschicktes Foto von den Liegestühlen in der Chill-Out-Area „Orangerie“ bekam ich neidische bis ungläubige Reaktionen. Sowas hat schließlich nicht jeder am Arbeitsplatz. Doch nicht nur die Liegestühle taugen als Motiv für Urlaubsfotos – auch der Rest des Unternehmens inklusive „Kaminzimmer“ und „Bibliothek“ ist eine Mischung aus stylisch und komfortabel.

Manche schwören im Urlaub auf All-Inclusive Angebote. Bei der SYNAXON habe ich auch das nicht vermisst, denn durch die Kaffee und Tee „All you can drink“-Flatrate war ich immer bestens mit Getränken versorgt.

Kritische Stimmen behaupten, eine Reisekritik ist nur dann nicht erkauft, wenn auch mindestens ein negativer Punkt darin steht. Bitteschön, könnt ihr haben: Das Einzige, was zum perfekten Urlaubsersatz fehlte, war der blaue Himmel. Unter fünfzehn Grad und viel Regen dominierten das Wetter während meines Aufenthalts in Schloß Holte. Aber wer seine Regenjacke eingepackt hat, ist selbst auf mittäglichen Spaziergängen durch den Ort bestens für alles gerüstet.

Fünf Sterne für die SYNAXON AG

Mein Fazit lautet also: Fünf Sterne! Wenn man mit seinem Urlaub zufrieden war, denkt man gegen Ende oft: „Ich will am liebsten hier bleiben!“. Das dachte ich auch zum Ende meines Praktikums. Deswegen nehme ich als Souvenirs nicht nur neues Wissen, gute Kontakte und eine leichte Kaffee-Abhängigkeit mit, sondern auch einen Werksstudenten-Vertrag. In den Urlaub geht es dann im Sommer.

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