Dresscode beim Vorstellungsgespräch – so klappt´s bei der SYNAXON


17. Oktober 2016, von in SYNAXON als Arbeitgeber

„Kleider machen Leute“ – die wohl am häufigsten zitierte Kalenderspruch-Weisheit, wenn es um den Dresscode beim Vorstellungsgespräch gilt. Aber ist der Konfirmationsanzug heute wirklich noch zwingend nötig, wenn man sich zum ersten Mal persönlich beim potentiellen Arbeitgeber vorstellt?

Wir verraten, wie man bei uns im Bewerbungsgespräch die besten Chancen hat.

Herzlich Willkommen zum Beerdigungsgespräch!

Der erste und wohl wichtigste Tipp lautet: Schaut euch die Branche ganz genau an. Wer sich bei der SYNAXON AG bewirbt, sollte sich darüber im Klaren an, dass wir keinen neuen Filialleiter für eine Kreissparkassen-Niederlassung suchen und auch nichts mit Vermögensberatung zu tun haben (wer allerdings Tipps hat, wie sich das Vermögen der Autorin vermehren lässt, kann gern einen Kommentar hinterlassen). Bedeutet also im Klartext: Bei uns muss es nicht der schwarze Anzug mit dem weißen Hemd und der unauffälligen Krawatte in rot-weiß sein. Und Damen, die im Nadelstreifen-Hosenanzug aufkreuzen, möchte man am liebsten: „Die 90er Jahre haben angerufen, sie möchten ihren Stil zurück“ zurufen. Denkt also immer daran: Ihr bewerbt euch nicht bei Deutschlands förmlichstem Bestatter, sondern bei Europas größter IT-Verbundgruppe, die durch einen Krawatte-hassenden-Vorstandsvorsitzenden geführt wird.

dresscode vorstellungsgespräch synaxon

So geht „Smart Casual“ (einer der beiden ist sogar Führungskraft – ratet, wer!)

Nicht verzagen, Mutti fragen

Natürlich bedeutet ein legerer Dresscode aber nicht, dass ihr bei uns auflaufen sollt, als wärt ihr gerade aus einer wilden Studenten-WG ohne Waschmaschine gekrochen. Verknitterte Hemden oder fleckige Kleidung finden wir hier genauso unpassend wie wohl alle anderen Unternehmen. Wer als passionierter IT-Nerd (Vorsicht, Klischee!) nicht das allerbeste Händchen in puncto Kleidungsstil und Interpretation von Wäsche-Etiketten hat, bittet vor dem Gespräch also am besten Mutti oder die Freundin/Frau um Hilfe. Ist die Kleidung dann nicht nur sauber, sondern rein, kommt es nur noch darauf an, dass der Wohlfühl-Faktor stimmt. Denn: Wer sich verkleidet und im Vorstellungsgespräch-Outfit unbehaglich fühlt, strahlt das auch aus. Natürlich ist auch dieser Tipp kein Freibrief für einen Auftritt im Schlaf- oder Jogginganzug, aber wer sich bei uns bewirbt, sollte diese Grundintelligenz sowieso mitbringen und kann ansonsten auch gern wegbleiben. Abgesehen vom Outfit ist aber auch der Rest eures Erscheinungsbildes wichtig. Hierzu unsere Tipps:

  • Vorher duschen
  • Fingernägel von Spuren der Gartenarbeit befreien
  • Vorab keinen Spinat essen
  • Nicht in Parfüm baden (einen Erstickungstod vor der Berufsgenossenschaft zu rechtfertigen ist ein Heidenaufwand, bitte erspart ihn uns)

Schön und gut, aber was soll ich denn jetzt anziehen???

Ein kluger Mann (Giorgio Armani) hat einmal gesagt: „Kleide dich stets für die Position, die du willst – nicht für die, die du schon hast.“ Ein noch klügerer Mann (Lothar Matthäus) hat einmal gesagt: „Der Gürtel muss zu die Schuhe passen.“ Und der allerklügste Mann (Frank Roebers) hat einmal geschrieben: „Wer verlangt, dass ich eine Krawatte trage, muss mein Honorar erhöhen.“ Aber was bedeutet das jetzt für das Vorstellungsgespräch bei uns? Ganz einfach: Wer sich für ein 2-wöchiges Praktikum bewirbt, hat auch in Jeans und Hemd gute Karten. Wer bei uns einen „richtigen Job“ ergattern will, kommt am besten im Smart Casual Look. Wer gar eine Position innerhalb des erlauchten Führungskreises anstrebt, wählt tatsächlich das Kreissparkassen-Filialleiter Outfit. Und wer Vorstandsvorsitzender werden will, kommt in Jeans und Pulli (mit blau/weiß kariertem Hemd darunter).

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