Oh, wie schön ist Schloß Holte!


2. November 2016, von in SYNAXON als Arbeitgeber

Wir geben es offen zu: Schloß Holte hat ein Problem mit seiner Sexyness. Für uns ist das besonders dann ärgerlich, wenn wir auf der Suche nach neuen, hochqualifizierten Mitarbeitern sind, uns im Headhuntern versuchen und dann als Antwort etwas wie „Vielen Dank für Ihr Interesse, aber ein Umzug nach Schloß Holte-Stukenbrock kommt für mich nicht in Frage“ erhalten.

Zeit also, mit den Vorurteilen aufzuräumen und Wissenswertes zu unserem schönen Standort und vor allem den Menschen der Region zu vermitteln.

„Schloß Holte – was?“

Vorab die wichtigste Information für all die, die im Geographie-Unterricht nur so mittel aufgepasst haben: Schloß Holte-Stukenbrock heißt wirklich so und ist eine Stadt im Kreis Gütersloh. Der Kreis Gütersloh wiederum ist ein Kreis des Regierungsbezirks Detmold im schönen Ostwestfalen-Lippe. Näher dran als Detmold ist aber eigentlich die Stadt Bielefeld und wer jetzt „Haha! Bielefeld gibt’s doch gar nicht, haha!“ denkt, möge sich bitte bei Mario Barth für das nächste Bühnenprogramm bewerben, aber nicht bei uns. Schloß Holte-Stukenbrock ist 67,52 km² groß und hat 27.092 Einwohner, die sich einmal im Jahr ALLE auf der „Pollhans-Kirmes“ kollektiv betrinken und im Festzelt ein Helene Fischer Double anfeuern. An diesen Tagen macht es übrigens keinen Sinn, in der Mittagspause irgendeinen Imbiss, ein Restaurant oder Geschäft aufzusuchen – außer den fleißigen Bienchen in der SYNAXON arbeitet nämlich niemand. Gleiches gilt übrigens für den Karneval.

Ostwestfälisch für Fortgeschrittene

Die verkehrsgünstige Lage Schloß Holtes in alle Richtungen ist wohl dafür verantwortlich, dass in unseren heiligen Hallen regelmäßig Welten aufeinanderprallen. Da trifft der Ur-Lipper auf den Gütersloher und den Bielefelder (drei ganz verschiedene Sorten Mensch) und schon entbrennt ein heftiger Streit darüber, wer schlechter Auto fährt (es sind natürlich immer die Gütersloher) und ob das Kennzeichen „LIP“ für „Living in Paradise“ oder „Landwirt in Panik“ steht. Was aber wieder alle mehr oder weniger Einheimischen friedlich eint, ist die typisch ostwestfälische Mundart, die es so manchem Kollegen von außerhalb schon schwer gemacht hat, einer Unterhaltung zu folgen. Für alle Leser von „außerhalb“ und/oder potenzielle Bewerber „von anderswo“, haben wir deswegen im Folgenden einen kleinen Deutsch-Ostwestfälisch-Übersetzer vorbereitet:

„Dürfte ich bitte erfahren, aus welcher Region oder Stadt du stammst?“ = „Wo kommste wech?“

„Da wird man ja verrückt!“ = „Da kriegste de Pimpernellen!“

„Wollen wir heute Abend zusammen die Stadt erkunden und etwas trinken gehen?“ = „Lass ma auf Schlür gehen und ein’ süppeln!“

„Leider funktioniert das Gerät nicht mehr richtig“ = „Dat is inne dutten gegangen.“

„Das sollten wir noch einmal im Detail analysieren“ = „Müssen wa ma ausklamüsern.“

„Das ist lustig.“ = „Ich könnt mich beömmeln.“

„Der Kollege ist in stressigen Situationen immer etwas hektisch“ = „Dat is nen Hibbelkopp.“

„Im Homeoffice trage ich gern einen Schlafanzug und Hausschuhe“ = „Zuhause brauchste nur nen Pölter und Puschen.“

Ein ❤ für Schlo-Ho!

Ja, die Ostwestfalen sind mitunter ein skurriles Völkchen, das anders redet, sich konsequent weigert, den Buchstaben „ä“ anzuerkennen oder das Präteritum zu benutzen. Und ja, Schloß Holte-Stukenbrock ist nicht der Nabel der Welt und hat auch nur wenig mit pulsierenden Multi-Kulti-Großstadtmetropolen wie New York, Berlin oder Paris gemeinsam. Aber: Bei der SYNAXON zu arbeiten ist definitiv etwas Besonderes und das wird wohl jeder unterschreiben, der hier einmal gesessen hat oder es immer noch tut (ja, mitunter tut man hier tut sagen). Warum also nicht einmal ins kalte Wasser springen und eine neue Herausforderung in einer Stadt annehmen, der zumindest vom Namen her etwas gar Königliches anmutet? Und: Nur weil man in Schloß Holte arbeitet, muss man ja nicht hier wohnen (sorry!). Und was überhaupt nützen einem Jobs in München, Köln oder Shanghai, wenn man dort nicht die Möglichkeit hat, sich selbst frei zu entfalten und in einem Unternehmen zu arbeiten, das eben wirklich „anders“ ist und sich nicht nur als solches bezeichnet, weil man gerade ein fancy Büro im neuesten Start-up Viertel bezogen hat? Also: Zeigt ein Herz für Schloß Holte und für die SYNAXON! Denn wo nicht nur Europas größte Verbundgruppe zu Hause ist, sondern zur Nachbarschaft auch noch Dr. Oetker (Tipp: machen manchmal Werksverkauf), Miele und Bertelsmann gehören, kann es doch so schlecht nicht sein.

schloß holte

Madrid? Barcelona? Lissabon? Nein, Palmen gibt es auch in Schloß Holte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sehen wir von außen aus.

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