Ein Tag im Leben von …


25. Januar 2017, von in SYNAXON als Arbeitgeber

Wir machen weiter mit unserer beliebten Reihe „Ein Tag im Leben von …“. Heute klären wir Millionen Leser darüber auf, wie ein typischer Arbeitsalltag in unserem IT-Service aussieht.

Da es in der Vergangenheit bisweilen zu kleinen Missverständnissen kam, hier eine wichtige Information vorab: Sämtliche Gegebenheiten sind natürlich zu 10001 % exakt so und auf keinen Fall anders passiert, wurden knallhart nachgefragt und investigativ recherchiert. Keine der geschilderten Situationen wurde auch nur im Ansatz überspitzt, übertrieben oder überzogen dargestellt. Menschen, die das Gegenteil behaupten, sind gemeine Lügensager. So, nun aber zum Wesentlichen. Wir beginnen – wie es sich gehört – am „frühen“ Morgen.

09:12 Uhr: Du parkst dein Auto auf deinem Stammparkplatz, zuppelst dein Comic-Print-T-Shirt zurecht und begibst dich ins Büro.

09:13 Uhr: Du begrüßt die bereits anwesenden Kollegen der Früh-Früh-Schicht mit einem stoischen Nicken und ihr alle wisst: Damit ist erst einmal genug gesagt.

09:15 Uhr: Du nimmst an deinem mit allerlei China-Gadgets-überladenem Schreibtisch Platz und startest auf deinem High-End-Performance Rechner im Wert eines Kleinwagens dein Windows, Linux, Ubuntu, UNIX und Mac OSX.

09:20 Uhr: Bevor du richtig loslegen kannst, musst du natürlich erst einmal wach werden. Du öffnest daher die 7. Red Bull Dose des Tages.

09:50 Uhr: Du hast gerade angefangen, dich in die wohligen Tiefen der Server-Struktur vorzuarbeiten, als das erste Mal dein Telefon klingelt. Wieder einmal fragst du dich, warum Menschen so etwas machen und nicht einfach das Chat-Programm nutzen, um mit dir zu kommunizieren.

09:52 Uhr: Wider Erwarten hat der Anrufer nicht aufgegeben und lässt dein Telefon wieder klingeln. Du resignierst und nimmst den Hörer ab.

09:53 Uhr: Eine Kollegin hat einen F1 und schildert dir sehr (und das magst du gar nicht) ausführlich, dass ihr Notebook nicht richtig funktioniert. Alle habe sie schon ausprobiert, aber nun wisse auch sie leider nicht mehr weiter. Das Gerät sei wahrscheinlich komplett defekt und nur ganz vielleicht könne es mit viel Aufwand repariert werden, aber das müsse nun wirklich einmal ein Fachmann überprüfen. Ihr jedenfalls seien nun die Hände gebunden und sie könne wirklich nicht weiterarbeiten – wie auch?

10:07 Uhr: Du greifst wieder zum Hörer, den du die letzten Minuten weggelegt hattest und bittest die Kollegin, den Laptop einfach einmal herunterzufahren und dann neu zu starten.

10:08 Uhr: Die Kollegin kann es nicht fassen – alles funktioniert wieder! Erklären könne sie sich das nicht, schließlich habe sie selbst alles Menschenmögliche getan und Erdenkliche ausprobiert. Sie dankt dir überschwänglich und legt dann endlich auf.

10:12 Uhr: Zeit für einen Kaffee. Du greifst dir deine „Star Wars: Clone Wars“ Tasse aus der limitierten Sonderedition vom Herbst 2009 und schlurfst Richtung Küche. In der Regel ist das eine gute Zeit, denn du hast festgestellt, dass die meisten Kollegen ihren ersten Kaffee um 08:10 und den zweiten um 09:30 Uhr holen. Das Risiko, anderen Menschen zu begegnen und überflüssigen Small Talk führen zu müssen, hast du also wieder einmal erfolgreich minimiert.

10:14 Uhr: Zurück am Arbeitsplatz widmest du dich endlich den beiden, die du wirklich magst: 1 und 0.

11:58 Uhr: Einer deiner Kollegen spricht das erste Wort.

11:59 Uhr: Nach einer langen, anstrengenden und extrem emotionsgeladenen Diskussion habt ihr euch schlussendlich darauf geeinigt, die heutige Mittagspause bei einer bekannten Fast Food Kette zu verbringen. Weil eure Freundinnen und Frauen (ja, die habt ihr natürlich, ihr seid ja keine Klischee-Nerds) aber immer eure ungesunde Ernährung beanstanden, soll es heute einmal auch gesundes Gemüse geben. Die Gurken werden also nicht abbestellt.

14:01 Uhr: Frisch gestärkt aus der Mittagspause ist euch allen ziemlich sozial zumute. Ihr beschließt, den Nachmittag mit ein paar Witzen einzuläuten.

[Um den Artikel anschaulicher zu gestalten, folgen hier nun die besten Witze]

1) C:/dos, C:/dos/run, Run/dos/run

2) Google: Earth
Apple: Air
Amazon: Fire
Microsoft: Really needs to make something called water

3) Warum verwechseln Nerds immer Halloween mit Weihnachten? Weil: Dec25 = Oct31

4) Die mathematischen Funktionen feiern eine Party. Sinus tanzt ausgelassen auf der Tanzfläche und auch Cosinus ist gut drauf, nur die e-Funktion steht etwas traurig in der Ecke. Als der Logarithmus vorbeikommt, fragt er: „Was ist denn los mit dir, gefällt dir die Party nicht?“ Darauf die e-Funktion: „Ach, ich kann mich irgendwie nicht richtig integrieren.“

5) Was hat Darth Vader hinten an seinem Sternzerstörer für einen Aufkleber? – „Sith Happens“.

6) Die Selbsthilfegruppe „HTML-Sonderzeichen-Probleme“ trifft sich heute im gro&szlig ;en Saal.

7) Was sagt Yoda nach zehn Bier? – „Ich bin betrunken.“

 

15:01 Uhr: Genug der Witze, denn erneut klingelt das Telefon. Du nimmst ab.

Kollege: „Ich benutze Windows …“

Du: „Ja …?“

Kollege: „… mein Laptop funktioniert nicht richtig.“

Du: „Das sagtest du bereits.“

15:15 Uhr: Auch dieses Problem konntest du natürlich erfolgreich lösen. Dafür hast du dir ein Red Bull verdient.

16:20 Uhr: Ein Kollege betritt euer Büro und fragt dich, ob er sich einmal ein Überbrückungskabel ausleihen könnte. Du erklärst ihm freundlich, dass ihr der IT-Service seid und keine Autowerkstatt. Er zeigt Verständnis und fragt stattdessen, wo sich denn die Werkzeugkiste befände.

16:40 Uhr: Ein erneuter F1 geht ein. Ein Monitor scheint nicht mehr zu funktionieren. Du machst dich gleich heldenhaft auf den Weg, um das vermeintlich defekte Gerät abzuholen. Am Arbeitsplatz des Kollegen angekommen, steckst du einfach das Monitor-Kabel in den Laptop.

17:05 Uhr: Endlich Ruhe. In den nächsten 1,5 Stunden wirst du die Weichen für den Ausbau der Infrastruktur stellen und die hohen Anforderungen an die Serverlandschaft umsetzen. Und du weißt: Jetzt bist du richtig in deinem ∈.

it-service

Symbolfoto (nein, du lachst hier nicht über die Fragen und „Probleme“ der Kollegen – du bist einfach freundlich)

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