Von Berlin nach Paderborn. Studieren in OWL.


16. August 2019, von in Neuigkeiten

Duales Studium „International Business“

Von Berlin nach Paderborn? Von einer Weltmetropole in eine der kleinsten Großstädte Deutschlands. Das klingt jetzt nicht wirklich international. Vielleicht denkst du gerade an all die vielfältigen Möglichkeiten, in einer Metropole wie Berlin zu studieren. Ich bin Lea und habe mich bewusst für ein Studium in OWL entschieden. Was dahinter steckt liest du in diesem Beitrag.

Aus zwei mach eins.

Aufgewachsen in einem kleinen Ort bei Berlin, war die Nähe zur Stadt für mich schon immer Alltag. Mit einer Vorliebe für Sprachen, und wie diese die Welt erklären, ging ich meinem Hobby – dem Reisen – nach. Noch vor dem Abitur verbrachte ich ein Jahr an einer amerikanischen High School in Texas. Schnell wurde mir klar, wie stark sich kulturelle Begegnungen auf das eigene Leben und das anderer auswirken.

Sprachen, Reisen, fremde Kulturen – was kann man damit beruflich wohl machen? Es ist nicht immer ganz so leicht das Berufliche mit seinen persönlichen Interessen zu vereinen. Lange habe ich recherchiert und so fiel die Entscheidung auf ein duales Studium. Ich machte aus zwei eins.

„Der Studiengang International Business ist wie für mich gemacht.“, dachte ich. An der FHDW in Paderborn wollte ich lernen, wie Sprachen und Kultur das internationale Geschäft beeinflussen.

Meine Hochschule: Die FHDW in Paderborn

Die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit Praxiserfahrungen in einem Partnerunternehmen, Chinesisch als mögliche 3. Fremdsprache, die Option auf mehrere Auslandsphasen sowie zahlreiche Extra-Veranstaltungen – all das klingt einerseits nach viel Freiraum, andererseits aber auch nach einer Menge Verantwortung.

Ersti Tag: Bevor es losging, im Forum der FHDW

Derzeit studiere ich im zweiten Semester und zweifle keinesfalls daran, mich für diesen Weg entschieden zu haben. Besonders die kleinen Lerngruppen und die persönliche Betreuung an der FHDW bringen besondere Vorteile. Du lernst von Dozenten, die zumeist selbst in der freien Wirtschaft tätig sind. Somit profitierst du unmittelbar von realitätsnahen Fallbeispielen, die schon so manche hitzige Diskussion in Gang gebracht haben. Hinzu kommt, dass du deinen Studienablauf individuell gestalten kannst. Ob du dich für ein festes Partnerunternehmen entscheidest oder dich immer mal wieder in einer neuen Branche testen möchtest, ob Asien oder Amerika, Spanisch oder Französisch, die Entscheidungen triffst du!

Am Ende jedes Hochschulquartals findet die Klausurenphase statt. Glaubt mir, das erfordert eine Menge Selbstdisziplin und -organisation, sich in anderthalb Wochen auf sechs, zumeist völlig unterschiedliche Prüfungsfächer vorzubereiten.

Studieren: Leben und Lernen

Doch die Mühe zahlt sich aus und so kommt auch der Spaß an deinem Studentenleben nicht zu kurz. Regelmäßig sorgt die FHDW für Veranstaltungen, sogenannte ‚Get Togethers‘. Kurz vor Studienbeginn, wird zum Beispiel für alle Neulinge unter den Studierenden ein ‚Ersti Grillen‘ organisiert.

Sonnenuntergang am Strand von St.Petersburg

Wenn das nicht schon Grund genug ist, dich für einen Studium an der FHDW einzutragen, mach ich dir die Entscheidung noch etwas leichter. Im Studiengang „International Business“ hast du die einmalige Chance gemeinsam mit deinen Kommilitonen eine Studienreise zu erleben. Dieses Jahr ging es in die USA, um genau zu sein nach Florida. Neben interessanten Vorträgen an unserer Partnerhochschule, der University of South Florida besuchten wir die Universal Studios, Unternehmen der Start-Up Szene sowie unter anderem eine Tomatenplantage. Die andere Art der Klausurvorbereitung, dafür eine unvergessliche Erinnerung.

Mein Weg zur SYNAXON

Die Bezeichnung „Duales Studium“ impliziert schon, sich nicht nur die Theorie in riesigen Vorlesungsräumen mit 500 anderen Studenten anzuhören und am Ende jedes Semester in Prüfungsstress zu verfallen. Dual zu studieren bedeutet, schon während der Studienzeit – bevor du also deinen Bachelor in der Tasche hast – wichtige Praxiserfahrungen zu sammeln. Zusammen mit der SYNAXON AG komme ich dem täglich ein Stück näher.

Wie du weiter oben lesen kannst, entscheidet man sich entweder für Praxisphasen in einem festen Parterunternehmen, oder eben für das alternierende Modell. Ich habe beides gemacht. Der chinesische Philosoph Lao-Tse sagte einst:

Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege.

Dieses Zitat beschreibt den kleinen Umweg, den ich gegangen bin – meinen Weg zur SYNAXON AG. Angefangen hat das Studium für mich bereits letztes Jahr im Oktober. Diese Zeit bis einschließlich der ersten Praxisphase habe ich in einem anderen Unternehmen verbracht. Noch Anfang diesen Jahres hätte ich wohl nie mit einem so plötzlichen Platzwechsel gerechnet.

Auf die SYNAXON aufmerksam geworden bin ich durch meinen Kommilitonen und Kollegen Jan Wilhelm. Überzeugt von seinen Erzählungen und dem sehr ansprechenden Webauftritt, wollte ich es mit etwas Glück versuchen. Ich durchlief den ganz normalen Bewerbungsprozess. Nach einem ersten Vorstellungsgespräch erhielt ich die Einladung zum zweiten.

Mein Interviewpartner und heutiger Abteilungsleiter Frank Geise gab mir damals schon ein paar Einblicke vom aktuellen Tagesgeschäft und wie sich die Aufgaben als Vorstandsassistentin gestalten könnten. So erhielt ich direkt meine erste Aufgabe, die Ausarbeitung einer Präsentation mit anschließender Diskussion. Schnell wurde mir klar, das ist ein Unternehmen, das mich fordert und fördert.

Rückblick: Erste Eindrücke und Erfahrungen

Today’s Agenda: German Accounting

Mein erster Arbeitstag ist noch nicht allzu lange her.
Schnell wurde ich in Projekte und die Organisation spezieller Aufgaben eingebunden. Dazu gehörte auch der spontane Besuch unserer Kollegen aus UK. Dass sich Franks Versprechen so schnell einlösen würden, damit hat er wohl selbst nicht gerechnet. Vor einigen Monaten sprachen wir noch über einen möglichen Auslandsaufenthalt in unserer englischen Tochterfirma. Und nun ist es bald soweit: Nächsten Monat fliege ich zusammen mit Julia nach Manchester. Was mich dort erwartet und welche konkreten Aufgaben ich habe, erfährst du in einem nächsten Blogbeitrag.

Neugierig? Einen von Julia’s Erfahrungsberichten kannst du hier lesen.

Sowohl in meiner Abteilung als auch im gesamten Team des Unternehmens wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Du lernst schnell Verantwortung zu übernehmen und kannst dich aktiv mit einbringen. Die SYNAXON AG ist ein Unternehmen, das dich und deinen Mut, neue Wege zu gehen, fördert.

Von Berlin nach Paderborn über Schloß Holte nach UK

… international genug? Wenn auch du Interesse an einem dualen Studium hast, dich für alles rundum IT begeistern kannst, und Teil eines starken Teams sein möchtest, dann schau doch mal in unserer Jobbörse vorbei. Vielleicht ist auch etwas für dich dabei.

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