selbstbedienBar

Das neue Verpflegungskonzept der SYNAXON AG


3. April 2020, von in Neuigkeiten

Gesunde Ernährung ist auch während der Arbeitszeiten wichtig. Eine Küche mit Kühlschränken und Mikrowellen ist toll, aber frisches Essen in der Pause noch besser. Dafür gibt es bei uns jetzt die selbstbedienBar.

Zahlreiche Mitarbeiter waren an der Umsetzung für das Projekt beteiligt, denn einer allein kann das nicht schaffen. Ein Caterer musste ausgewählt, die Software bestellt und konfiguriert werden, die Buchhaltung muss involviert sein… Fakt ist auf jeden Fall, dass eine Mitarbeiterbefragung ergeben hat, dass das Thema „Essen“ in der Firma eine große Rolle spielt.

Küche und Pausenraum, aber wenig gesundes Essen

Das Thema Ernährung schwelte schon länger durch die Räume der SYNAXON AG. Die Unzufriedenheit über die Art der Verpflegung wuchs, denn es gab keine. Zwar gibt es einen schönen Pausenraum und eine Küche, die mit mehreren Kühlschränken und Mikrowellen ausgestattet ist. Aber uns Mitarbeitern blieb nichts anderes übrig, als entweder Essen von zuhause mitzubringen, den Supermarkt in der Nachbarschaft anzusteuern oder den Pizzaservice zu rufen. Alles auf Dauer nicht ideal.

Doch die SYNAXON AG wäre nicht die SYNAXON AG, wenn sie nicht auf ihre Mitarbeiter hören würde und zu Veränderungen bereit wäre. In einer Mitarbeiterbefragung Ende 2018 zeichnete sich ab, dass sich immerhin 73 Prozent der Mitarbeiter gesundes Essen wünschen.

Die Führungskräfte reagierten sofort und überlegten sich verschiedene Möglichkeiten. So gab es zu Beginn die Idee, eine komplette Küche zu bauen, in der zwei Köche täglich leckeres Essen für uns Mitarbeiter zaubern. Im Zuge von immer großzügigeren Home-Office-Regelungen und den daraus resultierenden Abwesenheiten vieler Mitarbeiter, entschieden sich die Führungskräfte zu einer kleineren, aber nicht schlechteren Alternative: der selbstbedienBar.

selbstbedienBar: Planung und Umsetzung

Nachdem klar war, dass wir die selbstbedienBar einrichten wollen, ging die Arbeit erst so richtig los: Wo soll die selbstbedienBar stehen? Wie oft wird sie befüllt? Wie teuer wird das Essen? Unterstützt das Unternehmen die Mitarbeiter durch den geldwerten Vorteil? Welcher Caterer soll täglich Essen liefern? Wie oft soll Essen geliefert werden? Und in welchem Umfang? Wie erfolgt die Abrechnung?

Fragen über Fragen, mit denen sich die verantwortlichen Mitarbeiter auseinandersetzen musste. Aber den Aufwand war es wert, denn bei etwa 200 Mitarbeitern kam unser schicker Pausenraum mit Kühlschränken und Mikrowelle nicht immer gut an.

Die selbstbedienBar der SYNAXON mit Katrin und Nicole. Bild: SYNAXON AG
Katrin und Nicole bedienen sich aus unserer gut gefüllten selbstbedienBar. Bild: SYNAXON AG

Frühstücks- und Mittagsangebot in der selbstbedienBar

Im August 2019 ist die selbstbedienBar an den Start gegangen. Natürlich musste sich erst einspielen, wann wie viel Essen bestellt wird, denn zu Beginn blieb doch einiges übrig. Und auch die Mitarbeiter mussten sich erst an den neuen Kühlschrank, der täglich zweimal gefüllt wird, gewöhnen. Inzwischen läuft alles rund. Die Mitarbeiter wissen, zu welchen Zeiten es Frühstücksangebote gibt und wann das Mittagessen startet. Und auch die Angebotsmenge passt, sodass kaum etwas übrig bleibt, aber dennoch genug da ist.

Vor allem zu Beginn gab es neben viel Lob auch einiges an Kritik: zu fettig, zu kleine Portionen, zu wenig vegetarische Auswahl und viel zu viel Müll, denn das Essen wurde in Plastikschalen angeliefert. Doch die Anregungen der Mitarbeiter wurden so schnell wie möglich umgesetzt: Das Sortiment wurde etwas verändert und mittlerweile wird ein großer Teil des Essens in Porzellan- oder Glasschalen geliefert, die natürlich alle an den örtlichen Caterer, „La Cuccina“ zurückgehen.

Täglich eine bunte Auswahl an Speisen

Die SYNAXON AG beteiligt sich an den Kosten für die Verpflegung, sodass die Mitarbeiter selbst nur geringe Kosten für das Essen aufbringen müssen. Die Auswahl ist mittlerweile groß und unsere Damen vom Empfang sorgen dafür, dass immer genug Essen bestellt wird.

Da gibt es zum Beispiel zum Frühstück Vollkornsandwiches mit Ei und Gurke, Mehrkornbrötchen mit Putenbrust, Käse oder Salami, garniert mit Salat und einem Klacks Remoulade. Auch Obst steht täglich bereit. Kostenpunkt: etwa 1,50 Euro pro Artikel.

Mittags ist die Auswahl natürlich größer. Ob Pasta Box, wahlweise mit Tomatensoße oder Bolognese, oder griechischer Bauernsalat, ob Currywurst oder Fleischbällchen mit Sauce, ob Antipasti-Platte oder Weizenwrap – die Preise sind auch hier mit rund 2,50 Euro pro Artikel absolut günstig, da die SYNAXON AG einen Teil der Kosten je nach Essen übernimmt.

Tablet der selbstbedienBar, sowie Brötchen und belegte Brote. Bild: SYNAXON AG
Neben gekühlten Lebensmitteln, gibt es auch immer belegte Brote und Brötchen als Beilage – alles buchbar über das dazugehörige Tablet. Bild: SYNAXON AG

selbstbedienBar, denn wir können mehr als nur Getränke

Die Mitarbeiter, die die selbstbedienBar nutzen, sind sehr zufrieden, das zeigen die Zahlen und das merken auch Katrin und Nicole am Empfang an der Menge Essen, die sie nachbestellen müssen. Warum sich die SYNAXON AG so für ihre Mitarbeiter einsetzt? Ganz klar! Die Führung möchte, dass es uns Mitarbeitern gut geht und dass wir uns wohlfühlen.

Die Arbeitsatmosphäre hat sich verbessert und es zeigt sich, dass wir mehr können als ,nur‘ Getränke und das firmeneigene Sportstudio zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig dem Unternehmen das Wohlergehen der Mitarbeiter ist, zeigt sich auch in dem Preis Familie gewinnt 2019, den die SYNAXON AG gewonnen hat.

Natürlich hatten die verantwortlichen Mitarbeiter zu Beginn des Projekts Zweifel. Werden die Mitarbeiter den Kühlschrank annehmen? Funktioniert die selbstbedienBar mit dem Kühlschrank. Der ist immerhin nicht abgeschlossen die Mitarbeiter bedienen sich auf Vertrauensbasis. Bleibt vielleicht stets zu viel Essen übrig? Mittlerweile hat sich das neue Verpflegungskonzept eingespielt.

Abrechnung über den Lohnzettel

Ein weiterer wichtiger Organisationspunkt in Sachen selbstbedienBar war die Abrechnung. Sie läuft über den Lohnzettel der Mitarbeiter. Damit da keine Fehler passieren, wurde in Zusammenarbeit mit der Buchhaltung eine komplexe Excel-Tabelle erstellt, in der unter anderem erfasst wird, welche Artikel in welcher Anzahl an welchem Tag in der selbstbedienBar zur Verfügung stehen. Für die korrekte Abrechnung besteht die Formel aus 1032 Zeichen und 39 „wenn“-Verkettungen.

Für uns Mitarbeiter hat die neue selbstbedienBar einen ganz praktischen Erfolgsfaktor: Wir müssen nicht mehr so oft zum Penny. Natürlich steuern einige Mitarbeiter nach wie vor gern die Pizzeria im Ort an, aber die selbstbedienBar wird gut angenommen. Ein Großteil der Mitarbeiter nutzt die neue Verpflegungsmöglichkeit.

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