Karriere bei der SYNAXON

Wie wurde Stephanie Gunske zur Führungskraft?


26. Juni 2020, von in Neuigkeiten

In loser Reihe berichten wir, wie Mitarbeiterinnen es schaffen, zur weiblichen Führungskraft bei der SYNAXON AG zu werden. Dabei ist der Weg ihrer Karriere nicht immer gradlinig, muss er aber auch nicht sein.

Stephanie Gunske berichtet, warum der Einstieg bei der SYNAXON für sie einem Kulturschock gleichkam und welchen Weg sie zur Führungskraft gegangen ist:

Transparent und modern versus altmodisch und eingestaubt

Karriere: Portrait Stephanie Gunske. Bild: SYNAXON AG
Stephanie Gunske ist stolz darauf, in einem Unternehmen wie der SYNAXON zu arbeiten und äußerst zufrieden mit ihrem Werdegang. Bild. SYNAXON AG

Stephanie Gunske kam im Frühjahr 2012 zur SYNAXON AG. Ihr Empfinden: Ich bin von einem altmodischen und eingestaubten Industrie-Familienunternehmen zur SYNAXON gekommen. Der Wechsel und auch die Umstellung auf eine moderne sowie transparente Arbeitsweise waren für mich wie ein Kulturschock – ein positiver Schock! Seit Tag eins fühle ich mich hier zuhause und noch nie war ich den SYNAXON-Alltag satt.

Gestartet habe ich meine Karriere bei der SYNAXON in der Verbundgruppe iTeam. Dort war ich in der Partnerbetreuung und im Backoffice für die iTeam-Events angesiedelt. Neben der Unterstützung der iTeam-Event-Managerin arbeitete ich in dieser Zeit eng mit den iTeam-Regionalleitern zusammen. Ich war jederzeit ein erster Ansprechpartner für die Anliegen aus der iTeam-Partnerlandschaft.

Die SYNAXON wäre aber nicht die SYNAXON, wenn wir das Leitbild nicht leben würden, in dem es unter anderem heißt „alles ist beta“. So wurde rund eineinhalb Jahre nach meinem Start im Unternehmen ein neuer Bereich gegründet. Ab sofort war ich nicht nur Partnerbetreuer für die Marke iTeam sondern auch für die anderen Markenpartner.

Turbulente Zeiten als Stufe auf der Karriereleiter erlebt

Gemeinsam mit meinen Teamkollegen waren wir die ersten Ansprechpartner für unsere Partner. Zugleich bedienten wir noch die Hotline des damaligen PC-SPEZIALIST-Onlineshops – den gibt es inzwischen gar nicht mehr. Rückblickend war das eine ziemlich turbulente und für mich persönlich schwierige Zeit.

Prozesse mussten neu gestaltet werden, wir waren (neue) Kollegen, die zwar in einem Team arbeiteten, aber dennoch fehlte uns irgendwie das Teamgefühl. Die Umstrukturierung verlief alles andere als reibungslos und ich fühlte mich nicht immer wohl mit meiner Arbeit. Es brauchte seine Zeit, bis die richtigen Abläufe gefunden waren und das Team sich „eingegroovt“ hatte.

Als das soweit war und wir endlich harmonierten, wurde entschieden, beide Bereiche wieder voneinander zu trennen. Und ich war wieder reiner Partnerbetreuer für all unsere Kooperationsmarken. Ein Rückschritt in der Karriere? Nein, eine weitere Stufe auf der Karriereleiter.

Leidenschaft für Reportings, Prozesse und Workflows entdeckt

Karriere: Stephanie Gunske am Arbeitsplatz in der SYNAXON. Bild: SYNAXON AG
Reportings, Prozesse, Workflows – mit Leidenschaft sitzt Stephanie Gunske an ihrem Arbeitsplatz. Bild: SYNAXON AG

Gut ein Jahr später weckte eine interne Stellenausschreibung der Abteilung Vertrieb mein Interesse. Eine neue Leistung war geplant und dafür wurden Mitarbeiter gesucht. Ich nahm Kontakt zu meiner damaligen Teamleitung und dem möglichen neuen Abteilungsleiter auf. Unsere Gespräche verliefen gut und kurze Zeit später wechselte ich in den Vertrieb. Meine neue Jobbezeichnung: E-Mail-Marketing-Manager.

Anfangs versorgte ich unkooperierte IT-Dienstleister mit unseren E-Mail-Newslettern, später wurde diese Leistung auch für unsere SYNAXON-Partner ausgerollt. Ich stand mit der Teamleitung des Vertriebsinnendienstes in regem Austausch, übernahm von Zeit zu Zeit vertretungsweise einen Teil ihrer Aufgaben – und entdeckte meine Leidenschaft für Reportings, Prozesse und Workflows.

Im Jahr 2015 erfolgten Umstrukturierungen innerhalb des Vertriebes: Die Teamleitung Innendienst befand sich in Mutterschutz, die Teamleitung Außendienst wurde zum Teamleiter beider Teams befördert und dieser brauchte eine Assistentin. Und das war meine Chance, meine Karriere voranzutreiben.

Karriere in kleinen, aber stetigen Schritten

Das war der Zeitpunkt, an dem ich komplett in den Kooperationsvertrieb eingestiegen bin. Gemeinsam mit dem damaligen Teamleiter habe ich neue Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb des Innendienst-Teams aufgebaut, die bestehenden Reportings erweitert und neue aufgebaut. Mit der Beförderung des Teamleiters zum Fachbereichsleiter und später zum Vertriebsleiter veränderte sich auch mein Stellenprofil entsprechend: Aus der Assistenz der Teamleitung wurde Assistenz der Fachbereichsleitung und last but not least Assistentin der Vertriebsleitung.

Vier Jahre lang habe ich mich als Assistentin so intensiv in die Vertriebsthemen der SYNAXON eingearbeitet, dass ich automatisch für beide Vertriebsteams und auch andere Abteilungen erster Ansprechpartner in vielen Vertriebsangelegenheiten wurde. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Vertriebsleiter übernahm ich im Laufe der Jahre mehr und mehr die Koordination des Tagesgeschäftes des Innendienstes und baute zuletzt ein weiteres Vertriebsteam von Grund auf auf. Das heutige Team Leadgenerierung einsnulleins. 

Karriere: Stephanie Gunske und ihr Team. Bild: SYNAXON AG
Zum Team von Stephanie (vorn) gehören Ann-Kathrin, Armin, Katrin, Meike, Sabrina und Andrea. Miriam fehlt. Bild: SYNAXON AG

Als Teamleitung nicht nur auf der Sonnenseite

Nach acht Jahren bei SYNAXON und davon fast fünf im Vertrieb, bin ich seit Juli 2019 offiziell Teamleitung des Vertriebsinnendienstes. Oft werde ich gefragt, ob sich etwas mit dieser Position verändert hat und wenn ja, was? Meine Antwort ist immer gleich: Ja, das hat es!

Nicht nur mein Kalender ist jetzt voller als vor der Beförderung, auch meine Entscheidungen treffe ich nun mit einem noch besseren Bauchgefühl. So ein „Titel“ bringt neben der Verantwortung auch ein gewisses „Gewicht“ mit. Und zwar sowohl gegenüber den Mitarbeitern als auch gegenüber anderen Führungskräften.

Aber natürlich besteht mein Arbeitstag nicht nur aus der Sonnenseite des Teamleiter-Lebens. Nein, auch unangenehme Situationen muss ich nun ganz offiziell bewältigen. Ob (ernste) Mitarbeitergespräche oder aber das Übernehmen der Verantwortung von schlechten Ergebnissen in meinem Team – auch das gehört nun zu meinem Arbeitsalltag. 

Karriere in einem Unternehmen, das fordert und fördert

Ihr seht, auf meinem SYNAXON-Weg habe ich schon die ein oder andere Haltestelle hinter mir gelassen. Mit der jetzigen bin ich super zufrieden. Ich liebe meinen Job. Ich liebe die täglichen Herausforderungen, die er mit sich bringt. Gern schaue ich auf die vergangenen Jahre zurück. Jedes SYNAXON-Jahr hat dazu beigetragen, dass ich mich weiterentwickeln konnte und auch mit den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen bin. Ich bin stolz auf mein Team und auf unsere Arbeit. Ohne mein Team wäre ich heute nicht dort, wo ich bin und ohne das Team wäre der Vertrieb nicht so erfolgreich, wie er es heute ist. 

Ich bin dankbar, jeden Tag meine Arbeit in einem hochmodernen Unternehmen antreten zu können. Ein Unternehmen, welches mich fordert und fördert, mir Vertrauen schenkt und das alles noch mit einer wunderbaren Work-Life-Balance kombiniert.

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